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Der Norden Landesforsten pflanzen 200.000 Bäume gegen den Klimawandel
Nachrichten Der Norden Landesforsten pflanzen 200.000 Bäume gegen den Klimawandel
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11:47 24.03.2019
Durch einen Sturm wurden die Fichten, die nicht so robust sind wie die Eichen, zerstört. Quelle: dpa
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Neuhaus

Um dem Klimawandel zu begegnen, pflanzen die Niedersächsischen Landesforsten im Solling im großen Stil junge Eichen. Insgesamt sollen bis Ende April im Bereich des Forstamtes Neuhaus (Kreis Holzminden) rund 200.000 junge Bäume gesetzt werden, wie ein Sprecher der Landesforsten sagte. Die Kosten dafür bezifferte er auf etwa eine halbe Million Euro.

Die Eichen sollen auf einer Gesamtfläche von etwa 30 Hektar gepflanzt werden. Auf den Kahlflächen haben bisher Fichten gestanden, die durch die jüngsten Stürme umgeworfen oder vom Borkenkäfer zerfressen wurden. „Die Eichen können den Klimawandel deutlich besser vertragen als Fichten“, sagte Forstsprecher Michael Rudolph. Mit ihren tief reichenden Pfahlwurzeln kommen sie besser an Wasser heran als die flach wurzelnden Nadelbäume. Zudem stehen sie stabiler. Die Landesforsten rechnen damit, dass wegen des Klimawandels Trockenperioden und orkanartige Stürme häufiger werden.

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Laubmischwälder sollen Fichtenforste ersetzen

Langfristig sollen deshalb auch andere Fichtenforste durch Laubmischwälder ersetzt werden. Wenn im Solling die zunächst sehr lichtbedürftigen jungen Eichen etwas herangewachsen sind, sollen dazwischen weitere Laubbäume angepflanzt werden, zum Beispiel Hainbuchen.

Von RND/lni