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Der Norden Gewerkschaftsbund fordert Ein-Euro-Ticket für Azubis
Nachrichten Der Norden Gewerkschaftsbund fordert Ein-Euro-Ticket für Azubis
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08:08 07.04.2019
Die Nutzung von Bus und Bahn soll für Azubis in Niedersachsen günstiger werden, fordert der DGB. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Hannover

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert ein stark vergünstigtes Ticket für Azubis, die den öffentlichen Nahverkehr in Niedersachsennutzen. Für einen Euro pro Tag, 30 Euro pro Monat oder 365 Euro für das ganze Jahr sollten Auszubildende durchs Land reisen können, heißt es in einer Mitteilung. Auch die Grünen im niedersächsischen Landtag hatten kürzlich ein Ein-Euro-Ticket für Schüler und Auszubildende ins Gespräch gebracht.

„Für die Studierenden gibt es längst ein solidarisches Semesterticket, mit dem sie den niedersächsischen Bus- und Bahnverkehr preiswert nutzen können. Das ist ungerecht“, argumentiert der Gewerkschaftsbund. Nach seinen Angaben müssen 73 Prozent der niedersächsischen Auszubildenden für den Weg zur Berufsschule im ersten Jahr durchschnittlich 47,30 Euro monatlich für Tickets ausgeben, bei 22 Prozent würden die Kosten sogar 186,76 Euro betragen. Studenten dagegen zahlten zwischen 82 und 130 Euro für ein sechsmonatiges Semesterticket.

Nahverkehr soll attraktiver werden

Die Landesregierung müsse den Auszubildenden stärker unter die Arme greifen, zumal SPD und CDU im Koalitionsvertrag die Gleichwertigkeit von Studium und Berufsausbildung hervorgehoben hätten, so die Forderung des DGB. Im Verkehrsministerium hieß es dazu, die Landesregierung wolle die Nutzung des öffentlichen Nahverkehr für Schüler und Auszubildende attraktiver machen. Daher prüfe man die stufenweise Einführung eines vergünstigten landesweiten Schülertickets. Die Umsetzung sei jedoch komplex und würde mehrjährige Vorarbeiten erfordern, da die Ausfälle der Verkehrsunternehmen genau ausgeglichen werden müssten.

Von RND/lni

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