Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Der Norden 2G gilt wohl bald auch für Jugendliche in Niedersachsen
Nachrichten Der Norden

Niedersachsen: 2G gilt wohl bald auch für 12- bis 17-Jährige

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:30 11.12.2021
Ein 15-jähriges Mädchen wird in einem Impfzentrum geimpft.
Ein 15-jähriges Mädchen wird in einem Impfzentrum geimpft. Quelle: Sina Schuldt/dpa
Anzeige
Hannover

Im Zuge der 2G-Regel müssen voraussichtlich ab Beginn des kommenden Jahres auch 12- bis 17-Jährige in Niedersachsen geimpft oder genesen sein. „Darauf wird es nach jetzigem Stand hinauslaufen“, sagte der Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) der „Neuen Osnabrücker Zeitung»“ (NOZ). „Wir brauchen gerade mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen mit dem Omikron-Virus eine möglichst hohe Impfquote bei den Jugendlichen, bei denen wir derzeit hohe Infektionszahlen verzeichnen“, sagte der Regierungschef.

Bisher sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren von der 2G-Regel ausgenommen. Es sei bisher berücksichtigt worden, dass diese Altersgruppe erst deutlich später eine Impfempfehlung bekommen habe als die Erwachsenen, sagte Weil. „Aber nun ist auch die Empfehlung für die 12- bis 17-Jährigen schon lange her, und alle können sich impfen lassen“, sagte Weil.

„Auf jeden Fall würde ich mein Kind impfen lassen“

Ende Mai war das Präparat von Pfizer/Biontech auch für 12- bis 17-Jährige zugelassen worden, später auch das von Moderna. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte Mitte August eine Impfempfehlung für alle 12- bis 17-Jährigen ausgesprochen.

Auf die Frage, ob er sich für eine Impfung entscheiden würde, wenn er ein kleines Kind hätte, antwortete der Vater eines erwachsenen Sohnes: „Auf jeden Fall würde ich mein Kind impfen lassen, weil ich nicht nur mit Blick auf Omikron meinen würde, dass damit mein Kind geschützt wird. Millionen von Kindern in anderen Ländern sind bereits geimpft worden, ohne dass man davon Schlimmes gehört hätte. Warum soll das ausgerechnet in Deutschland anders sein?“

Von RND/dpa/Sophia-Caroline Kosel