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Der Norden Schnee im Harz – aber richtiger Winter ist weiter nicht in Sicht
Nachrichten Der Norden Schnee im Harz – aber richtiger Winter ist weiter nicht in Sicht
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14:50 05.01.2020
Auf der Hexenritt-Piste am Wurmberg in Braunlage hatte es am Wochenende geschneit. Quelle: Peter Steffen/dpa
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Braunlage/Hannover

Im Harz haben sich am ersten Wochenende des neuen Jahres zahlreiche Wintersportler getummelt. Nach leichtem Schneefall wurde an einigen Orten bei leichten Minusgraden gerodelt oder Ski gefahren. Die Schneehöhen sind derzeit nach Angaben der Wurmberg-Seilbahngesellschaft allerdings sehr gering.

Am 971 Meter hohen Wurmberg, Niedersachsens höchstem Berg, war die Gondelbahn an der mit Kunstschnee präparierten Piste im Einsatz. Die rund 1500 Meter lange Panorama-Abfahrt war nach Angaben der Seilbahngesellschaft ebenso befahrbar wie für Rodler die rund 1600 Meter lange Talabfahrt. Die Straßen im Harz waren nach Angaben der Polizei trotz einzelner glatter Abschnitte weitgehend gut befahrbar.

Temperaturen zur Wochenmitte zweistellig

Wer glaubt, dass der Winter bald Einzug halten könnte, wird in den kommenden Tagen jedoch enttäuscht werden: Niedersachsen steht eine eher milde und trübe Woche bevor. Die Temperaturen könnten auf bis zu zwölf Grad am Donnerstag steigen, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD). In der Nacht zum Montag sei gebietsweise noch mit Minusgraden zu rechnen, danach bleibe es auch in den höheren Lagen frostfrei.

Am Montag sei es meist stark bewölkt, am Nachmittag sei im Süden Niedersachsens bei einigen Auflockerungen aber auch mit Sonnenschein zu rechnen. Die Temperaturen liegen laut DWD im Harz voraussichtlich bei vier Grad, in den anderen Landesteilen bei sechs bis sieben Grad. Immer wieder kann es demnach regnen, das Wetter bleibt unbeständig.

„Der Winter ist nicht in Sicht“

Ähnlich die Lage dann am Dienstag, am Mittwoch wird es westlich der Weser voraussichtlich bis zu elf Grad warm, ehe am Donnerstag die Höchstwerte für diese Woche erwartet werden. „Der Winter ist nicht in Sicht“, sagte DWD-Meteorologin Julia Schmidt – ebenso nicht am nächsten Wochenende, auch wenn es in Niedersachsen dann voraussichtlich wieder kühler wird.

Mit Straßenglätte wie am Samstagabend und Sonntagmorgen müssen die Autofahrer im Norden abgesehen von der Nacht zum Montag vorerst nicht rechnen. Die Glätte führte am Wochenende nach Polizeiangaben zu einigen Unfällen, bei denen es aber meist bei Blechschäden blieb. In der Nähe von Salzgitter wurden bei zwei Unfällen eine 19-Jährige und ein 58-Jähriger leicht verletzt.

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