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Der Norden Sturm "Xavier": Mehrere Menschen sterben
Nachrichten Der Norden Sturm "Xavier": Mehrere Menschen sterben
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19:39 05.10.2017
Quelle: dpa
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  • Bahnverkehr im Norden eingestellt.
  • Stadtbahnverkehr in Hannover zeitweise lahmgelegt.
  • Flugverkehr eingeschränkt
  • Zahlreiche Einsätze aus der Region Hannover im Newsticker.

Sturmtief „Xavier“ hat am Donnerstag mindestens vier Menschen getötet und in den beiden größten Städten Deutschlands den Nahverkehr mit voller Wucht getroffen. Die Berliner Feuerwehr rief den Ausnahmezustand aus. Die Hamburger Feuerwehr forderte die Bevölkerung zeitweise auf, wegen des Sturms nicht vor die Tür zu gehen. Viele Tausend Menschen hatten Probleme, von der Arbeit oder Schule nach Hause zu kommen, weil Busse und Bahnen nicht fuhren.

In Hamburg ist eine Frau ums Leben gekommen. Ein Baum sei auf das Auto des Opfers im Stadtteil Horn gefallen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Mindestens zehn weitere Menschen seien bei dem Unwetter verletzt worden.  In Mecklenburg-Vorpommern starb ein Lkw-Fahrer als ein Baum auf sein Fahrzeug krachte. Auch in Brandenburg und Berlin forderte der Sturm Opfer.

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In Schleswig-Holstein war die Feuerwehr ebenfalls  im Dauereinsatz. Im Kreis Dithmarschen und der näheren Umgebung musste die Feuerwehr 700 Mal ausrücken, wie ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagnachmittag sagte. Keller stünden unter Wasser, Bäume seien unter auf Straßen gefallen. Personen seien nicht zu Schaden gekommen. Auch in Niedersachsen musste die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken

Die Hamburger Feuerwehr hat Nachmittag die Bevölkerung der Hansestadt aufgefordert, wegen des Sturms Xavier nicht rauszugehen. „Warnung für Hamburg. Halten Sie sich aktuell nicht im Freien auf, bleiben Sie im geschützten Bereich“, twitterte die Feuerwehr. Ein Sprecher sagte, die Feuerwehr sei wegen mehrerer eingeklemmter Personen und umgestürzter Bäume zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt.

Es liefen Dutzende Notrufe ein, meldete die Feuerwehr per Twitter. In der Hansestadt wechselten sich seit dem Mittag immer wieder heftige Regenfälle und Stürme mit kurzen sonnigen Phasen ab.

dpa/ewo

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