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Der Norden Vergleich: Das ist besser am neuen Golf
Nachrichten Der Norden Vergleich: Das ist besser am neuen Golf
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16:38 25.10.2019
So sieht der neue Golf 8 von vorne aus. Quelle: Volkswagen AG
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Wolfsburg

Endlich ist er da: der neue Golf. Sieben Jahre hatten sich die Konstrukteure in Wolfsburg dieses Mal Zeit gelassen – so lange mussten Golf-Fans zuletzt auf die vierte Generation des Kompaktwagens warten. Dafür soll das jüngste Mitglied der Golf-Familie einen großen Satz nach vorne machen, nicht nur optisch, sondern vor allem technisch. Wir haben den neuen Wolfsburger Erfolgsgaranten darum mal mit seinem Vorgänger verglichen.

Der Golf 7: Etwa sechs Millionen Fahrzeuge hat VW davon abgesetzt. Quelle: dpa

So kennen wir den Golf schon seit Generationen: Runde Ecken, leicht glubschige Scheinwerfer. Diese Tradition setzte auch der Golf 7 weitestgehend fort – natürlich in moderner Ausführung.

Golf 8: Wird das neue Modell an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen? Quelle: Imago

Das ist wohl rein äußerlich die größte Neuerung beim Achter: Die LED-Scheinwerfer haben sich zusammengezogen, der Golf kommt nun etwas grimmiger daher, fräst sich über die Straßen. Allgemein hat der Neue mehr Ecken und Kanten als seine Vorgänger.

Auch von hinten hat sich einiges getan

Überzeugte der Golf 7 noch mit zarten Rundungen, wartet sein Nachfolger mit einer tieferen Dachlinie und höherer Fensterlinie auf. Das wirkt schon leicht SUV-mäßig. Kein Wunder, muss sich der erfolgreiche Vertreter der Kompaktklasse nun auch gegen die Pseudo-Geländewagen-Konkurrenz durchsetzen.

Das Heck des neuen Golfs wirkt sportlicher dank kantiger Linienführung. Quelle: Volkswagen

Da kam der Siebener noch konservativer daher: Die Golf-typische Heckform wurde von den Entwicklern seinerzeit kaum verändert im Vergleich zum Vorgänger, dem Golf 6.

Der Vorgänger orientierte sich noch am Aussehen des Golf 6. Neu waren vor allem die zwei Designlinien an der Kofferraumklappe. Quelle: Volkswagen AG

Innen leuchten viele Displays und LEDs

Beim Interieur macht der neue Golf wohl den größten Sprung. Optisches Highlight ist das voll-digitale Instrumentendisplay, mit dem man sich unter anderem auch das Navi anzeigen lassen kann. Dazu gibt es auch noch ein optionales Head-Up-Display.

Ein echter Hingucker: Das voll-digitale Instrumentendisplay im Golf 8. Quelle: Volkswagen AG

VW verspricht „eine weitgehend selbsterklärende und damit intuitive Bedienung“. Selbstverständlich ist der Neue auch voll mit dem Internet vernetzt – inklusive Alexa-Sprachsteuerung.

LED-Leisten sorgen für eine moderne und gemütliche Atmosphäre im Innenraum. Quelle: Volkswagen AG

Beim Vergleich fällt vor allem auf, dass der Infotainment-Bildschirm im neuen Modell nach oben gerutscht ist und es deutlich weniger Tasten und Schaltflächen gibt. Die braucht man heutzutage schließlich immer weniger, nicht nur im Auto.

Die Anzahl der Tasten und Knöpfe war im Golf 7 noch deutlich höher. Quelle: Volkswagen AG

Mit dem neuen Golf 8 findet Volkswagen einen Ausgleich zwischen neuen Elementen und Altbewährtem. Der neuste Wolfsburger ist immer noch klar als Vertreter seiner Familie zu erkennen. Dennoch haben die Entwickler hier und da Neues gewagt. Schließlich soll sich der Achter auch als Stromer gut verkaufen – dazu passt die moderne und sportliche Optik. Der Grundstein für eine Fortsetzung des Erfolgsautos dürfte damit gelegt sein – die kommenden Jahre werden zeigen, ob das neue Konzept auch beim Kunden ankommt.

Von RND/mrx

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