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Der Norden Warum ist der Eurocopter im Weserbergland abgestürzt?
Nachrichten Der Norden Warum ist der Eurocopter im Weserbergland abgestürzt?
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08:36 06.10.2019
Einsatzfahrzeuge bei der Absturzstelle an einem Feld im Weserbergland. Quelle: Swen Pförtner/dpa
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Aerzen/Bückeburg

Die Untersuchungen zum Absturz eines Militärhubschraubers mit einer Toten und einem Verletzten im Weserbergland werden noch mindestens bis Endes des Jahres andauern. Auch drei Monate nach dem Unglück sei der Untersuchungsbericht noch nicht fertig gestellt, sagte ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr. Dies könne noch bis zum Jahresende oder sogar bis Anfang kommenden Jahres dauern.

Der Schulungshubschrauber vom Typ Eurocopter EC 135 war am 1. Juli in der Nähe von Aerzen im Landkreis Hameln-Pyrmont verunglückt. Dabei kam die 25 Jahre alte Pilotin ums Leben, der 26-jährige zweite Pilot wurde verletzt. Beide waren nach Angaben der Bundeswehr noch jung, aber erfahren.

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Menschliches Versagen nicht ausgeschlossen

Einen systembedingten Fehler hatte die Bundeswehr als Unfallursache bereits ausgeschlossen. In diesem Fall hätten alle Helikopter des Typs Eurocopter EC 135 stillgelegt werden müssen. Auf menschliches Versagen könne man daraus aber nicht automatisch schließen, erklärte der Sprecher des Luftfahrtamtes.

Von RND/dpa