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Der Norden Zwei A7-Vollsperrungen geplant – Lärmschutztunnel in Hamburg geht in Betrieb
Nachrichten Der Norden Zwei A7-Vollsperrungen geplant – Lärmschutztunnel in Hamburg geht in Betrieb
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15:20 01.12.2019
Autos fahren auf der Autobahn 7 bei Schnelsen in den Schnelsen-Tunnel mit dem Lärmschutzdeckel. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
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Hamburg

Der erste Lärmschutztunnel an der A7 in Hamburg steht vor der vollständigen Inbetriebnahme. Doch zunächst kommen auf die Nutzer der Autobahn noch zwei Vollsperrungen in Schnelsen zu – eine kürzere in der Nacht zum Dienstag und eine längere am kommenden Wochenende.

Das Baukonsortium Via Solutions Nord will den Verkehr jetzt durch beide Röhren des Lärmschutzdeckels rollen lassen. Zurzeit teilen sich die Autofahrer in Nord- und Südrichtung (Hannover-Flensburg) die Oströhre.

Sperrung am Wochenende

Von Freitagabend (6.12.) 22.00 Uhr bis Montagmorgen (9.12.) 5.00 Uhr ist wird die Autobahn zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und Schnelsen-Nord voll gesperrt. Die vorherige nächtliche Sperrung in der Nacht zum Dienstag (22.00-05.00 Uhr) ist wegen Funktionstest am Tunnel erforderlich, wie ein Sprecher von Via Solutions Nord mitteilte.

Die Verkehrsbehörde warnt vor größeren Verkehrsbehinderungen am zweiten Adventswochenende. Autofahrer sollten möglichst auf Busse und Bahnen umsteigen. Dem überregionalen Verkehr wird geraten, über die A1 auszuweichen. Die Verkehrsbehörde empfiehlt, bereits am Horster Dreieck im Süden Hamburgs auf die A1 zu fahren und auf dieser Autobahn bis Bargteheide zu bleiben. Von dort geht es weiter über die A21 und die B205 zur A7 bei Neumünster. In Richtung Süden (Hannover) sollen Autofahrer die Umleitung in umgekehrter Richtung ab Neumünster nutzen.

Auffahrt Schnelsen wieder freigegeben

Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos) und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, wollen die Verkehrsfreigabe schon vor der 55-Stunden-Vollsperrung feiern, und zwar am Freitagvormittag. Tatsächlich können die Autos aber erst ab Montagmorgen durch beide Röhren des 550 Meter langen Tunnels fahren.

Die endgültige Verkehrsführung mit jeweils drei Spuren in Nord- und Südrichtung soll sogar erst im ersten Quartal 2020 eingerichtet werden. Zunächst müssen vor den beiden Tunnelportalen noch Mittelstreifenüberleitungssysteme gebaut werden. Diese sollen bei einer Störung in einer Tunnelröhre den gesamten Verkehr automatisch durch die zweite Röhre leiten.

Für Autofahrer im Nordwesten Hamburgs gibt es ab Montag (9.12.) noch eine kleine Verbesserung: Nach fast zweieinhalb Jahren soll die Auffahrt Schnelsen in Richtung Hannover wieder freigegeben werden.

Von dpa/RND

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