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Der Norden Zwei von drei Niedersachsen schlafen gut – Bremen ist Schlussleuchte
Nachrichten Der Norden Zwei von drei Niedersachsen schlafen gut – Bremen ist Schlussleuchte
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12:43 23.01.2019
Laut einer Kassen-Studie schlafen die Bremer bundesweit am schlechtesten. (Symbolbild) Quelle: Christin Klose/dpa
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Hannover/Bremen

Bremer haben nach einer Umfrage im Auftrag der Barmer Krankenkasse im bundesweiten Vergleich die meisten Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen. In Bremen seien nur 53,1 Prozent der Menschen mit ihrem Schlaf zufrieden, sagte am Mittwoch der Bremer Barmer-Regionalgeschäftsführer Andreas Lakemann. Das sei der geringste Wert in ganz Deutschland.

In Niedersachsen seien es 65,5 Prozent, im Bundesdurchschnitt 63,2 Prozent. Mit einer Quote von 68,5 Prozent seien in Sachsen die meisten Menschen mit ihrem Schlaf zufrieden.

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Niedersachsen schläft besser als Durchschnitt

Das größte Problem sei das Durchschlafen, führte Lakemann aus. Mit 46,9 Prozent der Befragten weise Bremen hier den geringsten Wert auf. Die Niedersachsen lägen mit 57,5 Prozent drei Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt. Für die repräsentative Umfrage zur Schlafgesundheit in Deutschland habe das Meinungsforschungsinstitut Ipsos Observer im Auftrag der Krankenkasse bundesweit 4.000 Männer und Frauen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren befragt, hieß es.

Schlaf sei ausschlaggebend für die seelische und körperliche Gesundheit. Die Gründe, warum sich viele nicht ausgeschlafen fühlten, seien individuell. Lakemann: „Knapp ein Drittel der Befragten gab an, dass sie vor allem beruflicher oder privater Stress oder gesundheitliche Probleme an einem ungestörten Schlaf hindern.“ Auch finanzielle Sorgen, nächtlicher Harndrang oder kleine Kinder hielten vom Schlafen ab.

Alkohol ist keine gute Einschlafhilfe

Um besser einschlafen zu können, trinkt laut Umfrage knapp jeder Siebte abends gerne ein Bier oder ein Glas Wein. „Gegen ab und an ein Glas Wein oder ein Bier ist gar nichts einzuwenden. Auf Alkohol als vermeintliche Einschlafhilfe sollten Betroffene aber verzichten“, riet Lakemann. Entspannungsübungen könnten hingegen helfen, um zur Ruhe zu kommen. Wer das Gefühl habe, regelmäßig unter Schlafstörungen zu leiden und sich deshalb morgens nicht fit fühle, sollte mit seinem Arzt darüber sprechen.

Von RND/epd