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Digital Amazon-Patent: Alexa könnte ohne Aktivierungswort mithören
Nachrichten Digital Amazon-Patent: Alexa könnte ohne Aktivierungswort mithören
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13:31 27.05.2019
Neues Verfahren angedacht. Der Alexa-Lautsprecher Amazon Echo. Quelle: Elaine Thompson/AP/dpa
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Berlin

Das neue Prozedere soll dem Nutzer eine natürlichere Kommunikation mit dem Sprachassistenten bieten. Einen entsprechenden Patentantrag hat das US-Patentamt jetzt veröffentlicht. Der Antrag beschreibt, wie sich ein Alexa-Lautsprecher mit der Stimme bedienen lässt, ohne dass das entsprechende Aktivierungswort am Anfang eines Befehls gesagt werden muss. Der Nutzer könnte das Signalwort dann auch zwischendurch oder am Ende eines Befehls sagen. Derzeit muss der Nutzer immer erst „Alexa“ sagen, damit sich der smarte Lautsprecher aktiviert.

In der Praxis würde das Patent es Alexa ermöglichen, einen „Blick zurück“ auf das zu werfen, was laut gesagt wurde, bevor der Assistent seinen Namen hört. Beispiel: „Was läuft heute Abend im Fernsehen, Alexa?“ Der smarte Lautsprecher würde das Signalwort „Alexa“ hören und schnell zu den vorher gespeicherten Daten zurückgehen, um den Befehl zu verarbeiten. Zu diesem Zweck muss der Sprachassistent ständig Sprache aufzeichnen, speichern und gegebenenfalls verarbeiten oder sie löschen, wenn sie nicht relevant ist.

Privatsphäre könnte empfindlich gestört werden

Konkret müsste Alexa also permanent mithören, um eine solche Funktion zu ermöglichen. Für Nutzer, denen Privatsphäre wichtig ist, könnte dies befremdlich wirken.

Amazon lenkte gegenüber dem US-Magazin Engadget ein: Die im Patent beschriebene Technik sei zurzeit nicht im Einsatz, jegliche Prognosen über ihre künftige Verwendung seien „höchst spekulativ“. Amazon melde öfter Patente an, um sich neue Ideen zu sichern, die es nicht zwangsläufig in Endkunden-Produkte schaffen.

Von RND/so

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