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Digital E-Plus-Kunden surfen bald wieder langsamer
Nachrichten Digital E-Plus-Kunden surfen bald wieder langsamer
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08:18 29.06.2016
Foto: Weil eine Hochgeschwindigkeits-Aktion endet, könnten Kunden im E-Plus-Netz auf langsamere Surfgeschwindigkeiten zurückfallen. Mit dem Ende von "Highspeed für jedermann" gelten wieder die ursprünglich gebuchten Tarife.
Weil eine Hochgeschwindigkeits-Aktion endet, könnten Kunden im E-Plus-Netz auf langsamere Surfgeschwindigkeiten zurückfallen. Mit dem Ende von "Highspeed für jedermann" gelten wieder die ursprünglich gebuchten Tarife. Quelle: Bernd Thissen/dpa
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München

Ab dem 1. Juli müssen sich E-Plus-Kunden auf langsamere Surfgeschwindigkeit im Mobilfunknetz einstellen. Am 30. Juni endet die Aktion "Highspeed für jedermann", wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage erklärte.

Durch die Aktion konnten alle Kunden mobil mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) durchs Internet surfen. Dabei spielte es keine Rolle, welchen Tarif sie gebucht hatten.

Die Maximalgeschwindigkeit halbiert sich

Nach dem Auslaufen von "Highspeed für jedermann" am 30. Juni gilt wieder die vertraglich vereinbarte Maximalgeschwindigkeit. Die Geschwindigkeitseinbußen sollten aber moderat ausfallen, schreibt das Technikportal "golem.de".

Telefónica habe in den vergangenen Monaten das Tempo für alle auf bis zu 21,6 Mbit/s erhöht, auch für die älteren Tarife, für die bei Vertragsabschluss noch geringere Geschwindigkeiten galten.

Auch Aldi Talk, Blau und Simyo betroffen

Trotzdem halbiert sich die Maximalgeschwindigkeit für E-Plus-Kunden beim mobilen Internet durch das Auslaufen der Aktion. "Highspeed für jedermann" war im Dezember 2013 eingeführt worden, also noch vor dem Verkauf von E-Plus an Telefónica.

Vom Ende der Highspeed-Aktion sind auch Partnermarken wie Aldi Talk, Blau oder Simyo betroffen, die Gespräche und Datenverkehr über das E-Plus-Netz abwickeln.

Wer auch künftig unterwegs schneller als mit 21,6 Mbit/s ins Netz will, muss entweder in einen neuen Tarif wechseln oder im Kundenportal Ausschau nach Tarifoptionen halten, die höhere Geschwindigkeiten ermöglichen.

dpa/RND/wer

28.06.2016
28.06.2016