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Digital Google bremst "Pokémon Go" wieder ein
Nachrichten Digital Google bremst "Pokémon Go" wieder ein
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10:14 12.07.2016
Sorgt für einen Riesen-Hype: Die App  "Pokémon Go". Quelle: dpa
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San Francisco

Nachdem ein IT-Experte mit einer Warnung vor dem Datenhunger des neuen Spiels "Pokémon Go" für Aufsehen sorgte, geben die Entwickler Entwarnung: Die App greife nicht auf den gesamten Inhalt des Google-Profils zu. "Pokémon Go" ruft nur die Grund-Informationen zum Profil ab (konkret den Benutzernamen und die E-Mail-Adresse), und keine anderen Informationen aus dem Google-Konto werden oder wurden genutzt oder gesammelt", erklärte die Entwicklerfirma Niantic Labs in der Nacht zum Dienstag US-Medien. Google habe das bestätigt.

Niantic räumt Fehler ein

Zugleich räumte Niantic ein, dass die "Pokémon"-App tatsächlich im Hintergrund den "vollen Zugang" zu Google-Profilen angefragt habe. Das sei durch einen Fehler passiert. Google reduziere die Zugriffsmöglichkeiten für das Spiel von seiner Seite aus.

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Das ist Pokemon Go

  • Die App "Pokémon Go" kann seit vergangener Woche in den USA heruntergeladen werden. Es wird mittels erweiterter Realität (Augmented Reality) mithilfe von Standortdaten im Freien gespielt. Dabei geht es darum, digitale "Pokémon"-Figuren zu fangen und kämpfen zu lassen.
  • In den Vereinigten Staaten, Australien und Neuseeland bricht die App alle Rekorde. In nur 13 Stunden war es von Null auf Eins der App-Store-Charts gestürmt. Der Run auf das Spiel war sogar so groß, dass die Entwickler aufgrund der technischen Überlastung den Marktstart in anderen Ländern verschoben haben.
  • Auch wirtschaftlich sorgt "Pokémon Go" für Rekorde: Nintendo-Aktien stiegen zeitweise um mehr als 20 Prozent.
  • Nintendos Pokémon Company und Niantic mussten wegen des Ansturms von Spielern die internationale Markteinführung bremsen. In den nächsten Tagen solle das Spiel aber auch nach Europa kommen, berichtete das "Wall Street Journal".
  • User in Deutschland können die "Pokémon Go" mit einem kleinen Trick nutzen: Wie das geht, erfahren Sie hier.

Der IT-Experte Adam Reeve hatte in einem Blogeintrag am späten Montag gewarnt, die Erlaubnis zum "vollen Zugang" öffne einer App im Prinzip den Zugang zum gesamten Google-Profil. Und viele Nutzer haben bei dem Internet-Konzern E-Mails, Kontakte, Kalender sowie zum Teil auch Ortsinformationen gespeichert.

Typischerweise haben nur Googles hauseigene Apps einen so breiten Zugang, um Dienste miteinander zu verzahnen. Niantic ist eine frühere Google-Tochter.

dpa/RND/zys

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