Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Digital Windows 8.1 bekommt den Startknopf zurück
Nachrichten Digital Windows 8.1 bekommt den Startknopf zurück
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:29 14.08.2013
Anders als von der Branche erwartet hatte Windows 8 nach seinem Start Ende 2012 zunächst nicht den erhofften Schwung in das PC-Geschäft gebracht. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

Die neue Version von Microsofts Windows 8 wird am 18. Oktober weltweit in den Handel kommen. Windows 8.1 werde zunächst um Mitternacht in Neuseeland zum Download bereitstehen, danach in allen weiteren Ländern entlang der Zeitzonen, teilte Microsoft am Mittwoch mit. Windows 8.1 werde dann auch im stationären Handel verfügbar sein sowie vorinstalliert auf ersten Geräten der Hardwarehersteller. Für Windows-8-Nutzer ist der Download des Updates kostenlos.

Windows 8 ist seit weniger als einem Jahr auf dem Markt. Das Betriebssystem unterscheidet sich grundlegend von seinen Vorgängerversionen. Augenfälligste Neuerung ist die im Kacheldesign gehaltene Oberfläche, die vor allem für die Nutzung über Touch-Displays etwa auf Tablets optimiert ist. Weniger als ein Jahr danach soll die Nachfolge-Version eine Art „veredeltes Windows 8“ werden, wie es eine Microsoft-Managerin bei einer ersten Vorstellung im Juni umschrieb. Die Entwickler haben bei den Neuerungen vor allem auf die Kritik von Nutzern reagiert. „Microsoft hat zugehört“, sagte Oliver Gürtler, Leiter des Geschäftsbereichs Windows bei Microsoft Deutschland, am Mittwoch. So kehrt zum Beispiel der „Start“-Knopf zurück, den viele Anwender im neuen Kacheldesign vermisst haben. Er erscheint, sobald der Mauszeiger in die linke untere Ecke gesteuert wird. Zudem ist der neue Internet Explorer 11 in Windows 8.1 integriert, der in Sachen Schnelligkeit und Sicherheit optimiert wurde. Auch der Windows-Store wurde überholt. Und der klassische Desktop lässt sich nun als Grundeinstellung festlegen.

Anders als von der Branche erwartet hatte Windows 8 nach seinem Start Ende 2012 zunächst nicht den erhofften Schwung in das PC-Geschäft gebracht. Auch der Boom der Laptops mit Touch-Display blieb vorerst aus. Die Marktforschungsfirma IDC schraubt nun ihre Prognosen herunter. Voraussichtlich dürften nur 10 bis 15 Prozent der Laptops in diesem Jahr mit einem berührungsempfindlichen Display ausgestattet sein, sagte IDC-Analyst Bob O’Donnell der „Computerworld“. Zuvor waren die Marktforscher von 17 bis 18 Prozent ausgegangen, Hardware-Hersteller wie Acer etwa sogar von über 30 Prozent.

Mit dem Start von Windows 8.1 werden neue Geräte mit unterschiedlichen Formfaktoren unter anderem von Acer, Lenovo, Toshiba und Dell verfügbar sein, kündigte Microsoft an. Zudem bietet Microsoft sein eigenes Tablet Surface seit kurzem auch in der Pro-Variante an, das leistungsgleich mit einem Personal Computer ist. Surface nicht eingerechnet sind laut Microsoft derzeit rund 3000 zertifizierte Windows 8 und Windows RT-Geräte auf dem Markt. Inzwischen etabliert sich Windows 8 jedoch mit langsamen Schritten auch auf Desktop-Rechnern, nach Erhebungen des US-Dienstleisters Net Applications kommt es auf einen Marktanteil von 5,4 Prozent. Windows 7 ist demnach mit 44,5 Prozent am weitesten verbreitet, gleich gefolgt von dem betagten Windows XP (37,2 Prozent).

dpa/frs

Digital Internet-Hype für einen Tag - #PofallabeendetDinge

Im Internet ist Kanzleramtsminister Ronald Pofalla für seine Behauptung aufs Korn genommen worden, der Vorwurf der Totalausspähung in Deutschland sei „vom Tisch“. Unter dem Schlagwort #PofallabeendetDinge wurden dem CDU-Politiker alle möglichen und unmöglichen Vollzugsmeldungen in den Mund gelegt.

14.08.2013
Digital Hochzeitsfeier während Krankschreibung - Facebook-Bilder kosten 21-Jährigen den Job

Ein verhängnisvoller Fall von Offenheit bei Facebook beschäftigt in dieser Woche das Krefelder Arbeitsgericht. Ein 21-jähriger Mann klagt gegen seine frühere Chefin, weil sie ihn wegen Fotos in dem sozialen Netzwerk entlassen hatte.

13.08.2013

Als Lehre aus der Daten-Spähaffäre müssen sich deutsche Firmen nach Ansicht von Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) im Internet besser schützen. Dies sagte der Minister am Montag bei einem Treffen mit IT-Unternehmen.

12.08.2013