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Digital Hologramm-Brille beeindruckt mehr als Windows 10
Nachrichten Digital Hologramm-Brille beeindruckt mehr als Windows 10
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17:06 22.01.2015
Microsoft stellte die HoloLens-Brille vor. Quelle: dpa
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Redmond

Die große Überraschung am Mittwoch war die HoloLens-Brille, die Microsoft als „die erste holographische Computerplattform der Welt“ pries. Die High-Tech-Brille stellt dreidimensionale digitale Objekte im Blickfeld des Nutzers dar, die mit der realen Welt verschmelzen. Gesteuert wird das Gerät über Gesten. HoloLens sei eine „überwältigende“ Erfahrung, die eine neue Form der Computernutzung ermögliche, sagte Nadella.

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Windows 10 ein Jahr kostenlos für Besitzer der Vorgängerversion

Der US-Softwarekonzern Microsoft hat weitere Einzelheiten seines neuen Betriebssystems Windows 10 enthüllt. Microsoft arbeitet nach eigenen Angaben auch an einem neuen Internet-Browser, der mit Sprachsteuerung ausgestattet ist und den Internet Explorer ersetzen soll. Das Projekt laufe unter dem Namen Spartan und sei besonders für die mobile Nutzung des Internets auf einer Reihe verschiedener Geräte geeignet, sagte der Microsoft-Manager Joe Belfiore. Microsoft gab bei der Präsentation am Mittwoch unter anderem bekannt, dass sich das Programm mit der Sprachsteuerung Cortana bedienen lasse.

„Heute ist ein großer Tag für Windows“, sagte Microsoft-Chef Satya Nadella bei der Veranstaltung am Firmensitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington. Die Nutzer sollten das Betriebssystem nicht nur brauchen, sondern auch lieben lernen. „Das ist unser kühnes Ziel“, sagte Nadella. Nutzer der Vorgängerversionen Windows 7 und Windows 8.1 sollen das neue Programm den Angaben zufolge ein Jahr lang kostenlos erhalten - ein Novum für das Unternehmen, das seine Kunden bisher für Software-Upgrades stets zur Kasse gebeten hat.

Eine einheitliche Plattform

Mit Windows 10 will Microsoft ein Betriebssystem schaffen, das sowohl auf klassischen PCs und Laptops als auch auf Smartphones, Tablet-Computern und der Spielekonsole Xbox läuft. Die einheitliche Plattform soll das Leben für Nutzer und Programmierer einfacher machen. „Die Zahl der Geräte um uns herum explodiert“, sagte der Microsoft-Manager Terry Myerson. „Es sollte leicht sein, ein Gerät abzulegen und auf einem anderen dort weiterzumachen, wo man aufgehört hat.“ Bei der Entwicklung versucht der Konzern die Fehler vom Vorgängersystem Windows 8 zu vermeiden, das mit seiner Kacheloptik zu stark auf Geräte mit einem Touchscreen ausgerichtet war und damit Nutzer verprellte. Myerson sagte, dass das Unternehmen die neue Version seit dem Herbst von Millionen Nutzern testen lasse und deren Erfahrungen berücksichtige.

Erste Einblicke in Windows 10 hatte Microsoft im September gewährt. Damals versprach der Konzern auch, das von Nutzern vermisste Startmenü wieder einzuführen.

afp

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