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Digital Suchmaschinenfriedhof: Google stellt Grabsteine für eingestellte Programme auf
Nachrichten Digital Suchmaschinenfriedhof: Google stellt Grabsteine für eingestellte Programme auf
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19:05 08.10.2019
Google gedenkt seinen ausrangierten Anwendungen Quelle: Screenshot/Twitter/leftoblique
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Friedhof der Google-Produkte

Es ist ein schauriger Anblick für die Mitarbeiter von Google: In der Lobby seiner Niederlassung in Seattle hat das Unternehmen in Vorbereitung auf Halloween einen analogen Friedhof installiert. Dabei handelt es sich um einen ganz besonderen Gedenkort. Zu sehen sind neben Kürbissen und „Rest in Peace“-Schildern nämlich zahlreiche Grabsteine mit den Namen von ausrangierten Google-Programmen und Anwendungen. Darunter unter anderem der „Google Reader“, das Bildbearbeitungsprogramm „Picasa“ oder die Sozialen Netzwerke „Google+“ und „orkut“ – alles Programme, die Google in den vergangenen Jahren nach Misserfolgen zu Grabe getragen hat.

Die Google-Mitarbeiterin Dana Fried hat den Minifriedhof auf ihrem Twitter-Profil geteilt. „Ich bin nicht sicher, ob das gruselig oder einfach nur traurig ist“, kommentierte sie das Foto. Die Reaktionen darauf fallen vielfältig aus: Zahlreiche Nutzer schließen sich an und trauern um die Programme, von manch einem erntet Google allerdings auch Spott. Vollständig ist der Friedhof übrigens noch nicht: Im Sommer wurden etwa das Travel-Tool „Google Trips“ sowie die Kamerasoftware „Google Jump“ eingestellt und auch der Messenger Hangouts soll nach jetzigem Stand nur noch bis Ende 2020 verfügbar sein.

Google zählt zu den größten Entwicklern der Welt. Daher ist es kaum verwunderlich, dass zahlreiche Projekte und Programme bereits wieder eingestellt wurden und auf dem offiziellen „Google Graveyard“ landeten. Seiten wie „Killed by Google und „The Google Cemetery“ haben ausführliche Listen mit allen ausrangierten Services zusammengestellt.

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Von Mila Krull/RND

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