Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Hannover Bucharische Juden wollen Ritualbad bauen
Nachrichten Hannover Bucharische Juden wollen Ritualbad bauen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:46 08.08.2017
Von Simon Benne
Viel erreicht: Die bucharische Gemeinde feiert. Quelle: Michael Thomas
Anzeige
Hannover

„Heute ist ein Tag der Freude“, sagte Juhanan Motaev zufrieden: „Heute haben wir das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben, als wir uns für Deutschland und Hannover entschieden.“ Mit mehreren Hundert Gästen feierte der Vorsitzende des bucharisch-jüdischen Zentrums bei Musik und traditionellen Gerichten das 15-jährige Bestehen seiner Gemeinde.

Für rund 1200 Juden aus ganz Deutschland, die ihre Wurzeln in Zentralasien - unter anderem in der usbekischen Stadt Buchara - haben, ist die Synagoge in der früheren Maria-Magdalena-Kirche in Ricklingen das religiöse Zentrum. „In kaum einer anderen deutschen Stadt gibt es ein so vielfältiges jüdisches Leben wie in Hannover“, sagte Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden, beim Festakt.

Die wachsende Gemeinde hegt große Pläne: Sie plant den Bau einer Mikwe, eines Ritualbades, sowie eines 250 Quadratmeter großen Saales auf ihrem Gelände. „Diese ungewöhnliche Gemeinde hat gezeigt, was man mit großem Durchsetzungswillen erreichen kann“, sagte Michael Fürst vom Landesverband jüdischer Gemeinden. Zugleich mahnte er die bucharischen Juden jedoch zu Realismus und Sparsamkeit.

Der neue Landtag in Niedersachsen wird früher gewählt als bisher angenommen. Am 15. Oktober, dem letzten Tag der Herbstferien, werden die Bürger an die Urnen gerufen. Das stellt Hannover vor besondere Herausforderungen. Insgesamt 3900 Wahlhelfer sind nötig, um in der Stadt eine Landtagswahl zu organisieren.

Andreas Schinkel 08.08.2017

So sicher war es beim Maschseefest schon lange nicht mehr. Die HAZ hatte am Dienstagabend rund 100 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in dem Madsack Seesalon eingeladen, um sich bei den Einsatzkräften zu bedanken.

08.08.2017

Die Lindener Firma Yamato baut Skateranlagen in der ganzen Welt – und jetzt auch am Ihme-Ufer. In Linden-Süd entsteht zurzeit ein neuer Stadtteilpark. Mittendrin wird ein Skatepool mit gerundeten Übergängen zwischen Boden und den wellenförmigen Seitenwänden angelegt. Er ist der erste seiner Art in Hannover.

Bernd Haase 08.08.2017