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Hannover 400 Jugendliche haben ein Date mit der Zukunft
Nachrichten Hannover 400 Jugendliche haben ein Date mit der Zukunft
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20:58 17.02.2017
Interesse an Technik (oben): Rüdiger Schmidt, Volkswagen Automobile Hannover (M.) berät Berufsschüler Sinan Öztürk. Und Denise Dörner (kleines Bild) von Willenbrock Fördertechnik spricht mit Charlize Tamm und Kilian Schwarz über Jobchancen. Fotos: Eberstein  Quelle: Jan Philipp Eberstein
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Hannover

Damit bringt der Mitarbeiter des Unternehmens Willenbrock Fördertechnik die Schüler Charlize Tamm (15) und Kilian Schwarz (14) ins Grübeln: Was erwartet man eigentlich langfristig von seinem Beruf?

400 Schüler haben sich am Freitag auf der Berufsorientierungsmesse Date Your Future bei Profis nicht nur Tipps für die Berufswahl abgeholt, sondern auch für ihre eigenen Schülerfirmen, in denen sie aktiv sind. „Informationen über Ausbildungen und Praktika“ suchten sie bei der Messe, verraten die beiden Schüler von der KGS Hemmingen.

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Genau darum geht es bei der Messe, die der Unternehmerzusammenschluss Pro Hannover Region (PHR) zum neunten Mal gemeinsam mit dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) organisiert. „Die Jugendlichen sollen einerseits Einblicke in die Berufe erhalten, und zum anderen wollen wir sie auch in der Region halten“, sagt VDI-Mann und Organisator Uwe Groth. Viele jungen Menschen strebten eine Karriere bei großen Unternehmen an. „Dabei könnte der kleinere Betrieb um die Ecke genauso passend sein“, wirbt Groth.

Unternehmen wie die Nord/LB und die AOK informierten über Wege in den Beruf, aber auch zahlreiche kleinere Firmen aus dem PHR-Wirtschaftsverein. „Der Fachkräftemangel ist überall spürbar“, sagt PHR-Geschäftsführerin Birgit Feeß: „Aber gerade im Mittelstand haben die Unternehmen wenig Möglichkeiten, die Werbetrommel zu drehen.“ Date Your Future sei eine gute Alternative, um Jugendliche anzusprechen.

„Die meisten interessieren sich für den technischen Bereich“, berichtet Miriam Schäl von Volkswagen Automobile Hannover. Zum Beispiel Tino Link (16): Ihm gefällt der Kfz-Beruf. Er könnte sich einen Schnupperkurs in dem Beruf gut vorstellen. Gemeinsam mit Mitschüler Leon Fischer (16) von der Kultusschule Barsinghausen freut er sich über die Information, dass ein Praktikum in den Ferien möglich sei.

Madeleine Buck 

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