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Hannover Schützenausmarsch: Lkw-Fahrverbotszone zum Schutz vor Anschlägen
Nachrichten Hannover Schützenausmarsch: Lkw-Fahrverbotszone zum Schutz vor Anschlägen
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00:20 24.06.2019
Bei der 490. Auflage des weltweit größten Schützenfestes werden wieder bis eine Million Besucher auf dem Schützenplatz erwartet. Dort hatten im Jahr 2018 Polizisten noch mit Maschinenpistolen patroulliert. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Horrido, Lüttje Lage, Bruchmeister und bunte Fahrgeschäfte – aber auch erhebliche Sicherheitsmaßnahmen: Beim weltweit größten Schützenfest in Hannover werden vom 28. Juni bis zum 7. Juli in Hannover wieder rund eine Million Besucher erwartet. Die Polizei und die Stadt Hannover wollen wenige Tage vor dem Startschuss in einem Festzelt auf dem Schützenplatz offiziell das Sicherheitskonzept vorstellen. Was jetzt schon feststeht und auch offiziell bekannt gegeben wurde: Beim Schützenausmarscham Sonntag, 30. Juni, wird in der City aus Sicherheitsgründen wieder ein Fahrverbot für Lastwagen gelten. Das hat Stadtsprecherin Christina Merzbach auf Nachfrage bestätigt.

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Am Südschnellweg wurden vor den beiden Ausfahrten an der Hildesheimer Straße auch bereits die entsprechenden Hinweistafeln aufgestellt. Demnach ist schon die südliche Innenstadt für Kraftfahrzeuge ab einem Gewicht von 3,5 Tonnen ab 6 Uhr morgens gesperrt. LKW-Fahrern ist es untersagt, vom Südschnellweg im Bereich der Hildesheimer Straße abzufahren.

Beim Schützenausmarsch werden wieder rund 200.000 Zuschauer in der Innenstadt erwartet. Quelle: Philipp Von Ditfurth (Archiv)

Polizei wird LKW-Fahrverbot überwachen

Aufgrund einer derzeit abstrakten Gefährdungslage sei es mit Blick auf mögliche Terroranschläge notwendig, verschiedene Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, teilen die Stadt und der Verein Hannoversches Schützenfest mit. Die Einsatzkräfte der Polizei werden demnach den gesamten Bereich rund um den Schützenausmarsch überwachen und den Radius je nach Einschätzung der Sicherheitslage auch kurzfristig vergrößern. Aufgrund der Verkehrssperrungen und der eingeschränkten Parksituation wird Teilnehmern und Besuchern des Ausmarsches empfohlen, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Ob die Polizei beim 490. Schützenfest wie im Vorjahr auch wieder auf eine Veranstaltungswache am Gilde-Tor sowie eine Videoüberwachung mit Kameras setzt, soll in Kürze bekannt gegeben werden. Im vergangenen Jahr waren 74 Straftaten registriert worden – vor allem Körperverletzungen.

Bei der 490. Auflage des weltweit größten Schützenfestes werden wieder bis eine Million Besucher auf dem Schützenplatz erwartet. Quelle: Christian Behrens (Archiv)

Beim Ausmarsch werden bis zu 200.000 Besucher erwartet

Der Ausmarsch der Schützen ist einer der Höhepunkte des Festes: Traditionell am ersten Festsonntag ziehen die Schützen auf einer rund 3,5 Kilometer langen Strecke vom Rathaus durch die Innenstadt zum Festplatz. Der Umzug ist insgesamt zehn Kilometer lang. Mehr als 12.000 Menschen ziehen durch die Stadt, darunter rund 5000 Schützen und Musiker. Mehr als 50 Festwagen und rund 100 Kapellen und Spielmannszüge werden dabei sein. Rund 200.000 Zuschauer standen im vergangenen Jahr am Straßenrand.

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