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Hannover Ein Glühwein zum Feierabend
Nachrichten Hannover Ein Glühwein zum Feierabend
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00:15 28.12.2017
Nach dem Schaufensterbummel noch einen Glühwein an der Pyramide: Insa mit Sohn Theo (v.l.), Lorenz, Opa Wolfgang und Insas Schwester Inken. Quelle: Körner
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Hannover

 Schön leer. Die zehnjährige Clara ist mit ihren Eltern Claudia (44) und Stefan (44) aus Großburgwedel am ersten Weihnachtstag in die City gekommen, um ihren neuen Roller ausprobieren. In der Fußgängerzone mit nur vereinzelten Passanten hat sie dafür richtig viel Platz. Zum Abschluss ihres Ausflugs gönnen sich alle drei noch ein Getränk an der Weihnachtspyramide am Kröpcke. „Nach diesen Tagen der Einkaufshektik ist diese Ruhe einfach herrlich“, sagt der Vater. Und sein Frau ergänzt: „So leer habe ich Hannover noch nie erlebt.“

Auch Insa (32) und Lorenz (35), die aus Hannover stammen, jetzt aber in Köln leben, wollten ihren fast zweijährigen Sohn Theo den vorweihnachtlichen Shoppingtrubel nicht zumuten und zeigen ihm lieber jetzt, wenn fast alle Läden zu haben, die liebevoll gestalteten Schaufenster von Kaufhof mit den Teddybären und den Legofiguren. Und danach gibt es einen Glühwein mit den Großeltern Wolfgang (71) und Andrea (60) und Insas Schwester Inken (30) mit derem Ehemann Folke (29) und dem vier Monaten alten Baby Romy, das dick eingemummelt im Kinderwagen liegt und alles verschläft. „Die schönen Schaufenster bei Kaufhof habe ich mir schon als Kind angeguckt“, erzählt Insa. Ihr kleiner Sohn scheint mehr beeindruckt von der Schokolade, die er vom Opa bekommen hat und die es von den Eltern sonst nicht gibt. „Ei“, sagt er. „Das ist erst Ostern wieder so weit“, sagt sein Papa. Heute Abend werden erstmal die Kerzen am Tannenbaum angezündet. Mit echten Kerzen? „Natürlich“, sagt Oma Andrea. Die Tradition habe sie sich bewahrt, auch als ihre Töchter noch ganz klein gewesen seien. Bei den Enkeln sei das nicht anders.

Für Nikolic (33) und Martin (28) ist ihr Glühwein so etwas wie ihr Feierabendbier. Seit 1.30 Uhr sind sie auf den Beinen, um 3 Uhr hat ihr Frühdienst in der Bäckerei begonnen Um nachmittags Zeit mit ihrer Familie zu haben, hätten sie sie sich freiwillig für die Morgenschicht gemeldet, erzählen sie.  Ihre Kinder würden sowieso länger schlafen. In der Bäckerei sei auch am ersten Weihnachtstag viel los gewesen: „Die Partygänger, die aus Disko kommen, holen sich etwas zu essen.“ Richtig voll sei es dann wieder am späten Vormittag geworden. Da neigte sich ihr Arbeitstag schon dem Ende zu.

Oleg (42) und Natalia wohnen eigentlich in Springe (Region Hannover), sie wollen ihrer Freundin Ludmilla, die für ein paar Tage aus Weißrussland zu Besuch gekommen ist, Hannover zeigen. Auch die Weihnachtsdeko in der Innenstadt. „In Weißrussland feiern wir erst Silvester und am 6. Januar“, berichtet Oleg, dann aber auch mit geschmücktem Baum und Geschenken. 

Von Saskia Döhner

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