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Hannover Tag vor Heiligabend: Tausende shoppen in der City
Nachrichten Hannover Tag vor Heiligabend: Tausende shoppen in der City
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00:15 26.12.2017
Der letzte Einkaufstag vor dem Weihnachtsfest war der besuchermäßig stärkste in  Hannover. Quelle: Samantha Franson
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Hannover

 Am letzten Einkaufstag vor den Weihnachtstagen ist es in der Innenstadt nochmal voll geworden. Viele versuchen, auf dem letzten Drücker noch Geschenke zu kaufen. 

Nathalie Caesar etwa hat ein halbes Dutzend Einkaufstüten in ihren Händen, weil sie aus Berlin in die niedersächsische Landeshauptstadt gekommen ist. „Ich habe mit dem Geschenkeeinkauf gewartet, bis ich nach Hannover fahren konnte“, sagt sie. In Berlin bekomme man natürlich auch alles, aber in Hannover mache es mehr Spaß: „Es ist übersichtlicher, es ist alles nah beieinander. Außerdem kenne ich die Geschäfte und viele Leute von früher“, sagt Caesar, die in Hannover geboren ist und jetzt in Berlin lebt.

Mit ihren Tüten war Nathalie Caesar schon fast eine ungewöhnliche Erscheinung im Weihnachtstrubel. Die Einzelhandelsverbände schätzen, dass in diesem Jahr mehr als 50 Prozent aller Geschenke in Form von Gutscheinen oder Geld unter den Weihnachtsbaum kommen. „Das bestätigen auch die Händler in Hannover“, sagt Martin Prenzler, Geschäftsführer der City-Gemeinschaft.

Deshalb werde sich erst in der kommenden Woche genauer sagen lassen, wie das Weihnachtsgeschäft wirklich gelaufen ist – dann nämlich, wenn all die Gutscheine eingelöst werden und das Geld in Umlauf gebracht wird. Die City-Händler erwarten deshalb zwischen den Jahren mindestens genauso viele Kunden in der Stadt wie an den Sonnabenden im Advent.

Mit dem bisherigen Verlauf der umsatzmäßig wichtigsten Jahreszeit  könne der hannoversche Handel zufrieden sein, meint Prenzler. „Man muss die um vier Tage kürzere Adventszeit berücksichtigen“, erklärt er.

Am Sonnabend sei die Innenstadt so voll gewesen wie bisher an keinem Einkaufstag in der Vorweihnachtszeit. Früh am Tag hatte man diesen Eindruck nicht. Voll wurde es erst nach Einbruch der Dämmerung, als die Stadt im Lichterglanz erstrahlte. Prenzler glaubt da an Zusammenhänge.

Gekauft wurden vor allem Wintermode, Parfümerieartikel und auch Bücher, die als typisches Last-Minute-Geschenk gelten. „Bücher liefen aber die gesamte Zeit über gut“, betont Prenzler. Und der Spielwarenhandel macht in der Vorweihnachtszeit ohnehin soviel Umsatz wie sonst in einem Quartal.

Von Bernd Haase

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