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Hannover Einzelhändler kämpfen mit Umsatzeinbußen
Nachrichten Hannover Einzelhändler kämpfen mit Umsatzeinbußen
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00:16 30.01.2015
Von Tobias Morchner
Die Boutique Petit Bateau macht wegen der Demo dicht. Quelle: Michael Thomas
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Hannover

Für den kommenden Montag ist zwar offiziell noch keine Demo der Anti-Islam-Bewegung angezeigt worden. Doch die Behörden rechnen fest damit, dass es eine dritte Hagida-Veranstaltung geben wird.

Für die Geschäftsleute wäre das keine gute Nachricht. Sie hatten bereits am Montag mit ausbleibenden Kunden und Umsatzeinbußen zu kämpfen. Wegen des notwendigen großen Polizeieinsatzes und der weiträumigen Absperrungen hatten einige Geschäfte in der Osterstraße am Montag nur bis zum Nachmittag geöffnet. Auch die Filiale von Sport-Scheck schloss bereits 90 Minuten früher als sonst üblich ihre Türen. „Wir waren ja direkt von den Demonstrationen betroffen“, sagt Sport-Scheck-Geschäftsführer Heiko Jansen. Die Absperrung der Polizei, die die Hagida-Gruppe von den linken Gegendemonstranten trennte, endete genau an der Eingangstür zum Laden. „Die Polizeibeamten waren zwar sehr freundlich und haben alle Kunden durchgelassen, aber so ein martialischer Aufbau schreckt einfach ab“, sagt Jansen.

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Anderer Ort oder anderer Tag

Er wünscht sich, dass die Polizei als zuständige Versammlungsbehörde den Hagida-Demonstranten für das nächste Treffen einen anderen Versammlungsort vorschlägt. „Alternativ wäre es schön, wenn die Aktion, wie jetzt in Dresden auch, vielleicht auf einen Sonntag verlegt werden könnte“, sagt der Sport-Scheck-Chef. Das würde den Einzelhandel enorm entlasten.

Sollte tatsächlich eine weitere Hagida-Demo angezeigt werden, wird die Polizei Gespräche mit den Organisatoren führen. Dabei wird es auch um den Ort des Treffens gehen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Behörde der Anti-Islam-Bewegung klarmacht, dass der große Opernplatz für nur 240 Anhänger nicht unbedingt der geeignete Ort ist.

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