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Hannover Bau des Waldzentrums lässt auf sich warten
Nachrichten Hannover Bau des Waldzentrums lässt auf sich warten
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15:02 14.04.2019
Die Fläche für das Waldzentrum ist seit längerem freigeräumt. Quelle: Haase
Misburg

Die Fläche am Misburger Wald, auf der die Landesforsten Niedersachsen ein waldpädagogisches Zentrum für Kinder und Jugendliche bauen wollen, ist zwar seit längerem freigeräumt, aber das Projekt ist nach wie vor nicht in trockenen Tüchern. Bisher hat die Stadt den Bauantrag nicht genehmigt, weil sie die Erschließung der Fläche für den Verkehr für noch nicht gesichert hält. Die Landesforsten sehen das anders und hatten zwischenzeitlich eine Klage gegen die Ablehnung erwägt. Jetzt wollen sie die Angelegenheit über privatrechtliche Verträge lösen. „Das ist kompliziert, aber wir hoffen, dass wir bis zum Sommer so weit sind“, sagt Hans-Martin Roese, Leiter des zuständigen Forstamts Fuhrberg.

Idealer Standort für Stadtkinder

Das waldpädagogische Zentrum auf dem Gelände des früheren Forstbetriebshofes sollte eigentlich fertig sein. Es wäre nicht das erste in Niedersachsen, aber in der Region Hannover. Schüler von der Grundschule bis zur Oberstufe können in den bestehenden Einrichtungen altersgerechte Schulungen, Seminare, Experimentiermöglichkeiten sowie Exkursionen in den Wald wahrnehmen. „Vor allem für Stadtkinder ist die Lage in Misburg ideal“, sagt Roese und verweist unter anderem auf die Erreichbarkeit mit Bus und Stadtbahn. Geplant sind ein Gebäude in Holzständerbauweise mit Seminarräumen, Werkstatt und Labor sowie ein Außengelände mit Teich und Bienenstöcken.

Stadt lässt Ampelanlage errichten

Problem sind die komplizierten Grundstücksverhältnisse. In dem Gebiet stehen Privathäuser, zu denen die Zufahrt gewährleistet sein muss. Auch die Infrastrukturgesellschaft (Infra) der Region ist betroffen, weil unmittelbar vor dem Gelände die Stadtbahnstrecke verläuft. Und schließlich will die Stadt selbst auf der gegenüberliegenden Seite an der Einmündung der Wilhelm-Tell-Straße in die Buchholzer Straße Ende des Jahres eine Ampelanlage bauen. Wie sie auf Anfrage der CDU-Fraktion im Stadtbezirksrat mitteilte, laufen derzeit die Ausführungsplanungen für den Knotenpunkt.

Verzögerung lässt Baukosten steigen

Roese betonte, dass die Landesforsten nach wie vor an ihrem Projekt festhalten. „Es sollte sich aber nicht mehr endlos hinauszögern“, erklärt er. Das liegt unter anderem an den steigenden Baukosten. Waren ursprünglich 1,3 Millionen Euro kalkuliert, dürfte die Summe nach Angaben des Forstamtsleiters jetzt bei mehr als 1,4 Millionen Euro liegen.

Von Bernd Haase

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