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Hannover So sehen die Schüler die Stadt
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17:19 17.01.2019
Stolz lassen sich die Schüler vor dem Plakat mit ihren Fotos fotografieren. Quelle: Clemens Heidrich
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Hannover

Zwei Tage lang haben die Schüler den Stadtbezirk Ricklingen erkundet und ihre Sicht des Zusammenlebens mit Fotos dokumentiert. Am Donnerstag haben sie stolz die Ergebnisse präsentiert. Einige der Fotos sind auf ein großes Transparent gedruckt, das am Donnerstag auf dem Butjarderbrunnenplatz in Oberricklingen aufgebaut ist. Und davor lassen sich die stolzen Schüler fotografieren.

Die Aktion gehört zum Auftakt der Tour des Kulturkiosks. Der Holzpavillon mit Sitzgelegenheiten zieht seit dem Donnerstag durch die Stadtbezirke. In dem Kuturkiosk, der in vergangenen Juni beim HAZ-Kiosktag erstmals präsentiert wurde, können sich einerseits die Bürger über Hannovers Bewerbung informieren, andererseits werden dort Wünsche und Ideen für eine mögliche Kulturhauptstadt Hannover gesammelt.

„Wir möchten gern hören, welche Vorstellungen und Erwartungen die Hannoveraner haben“, sagte die Kulturdezernentin in Vertretung, Konstanze Beckedorf, auf dem Butjerbrunnenplatz. Die Kioske prägten in Hannover die unterschiedlichen Stadtbezirke. Und dort träfen sich Nachbarn nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum Austausch. Und deshalb passe es wunderbar, dass das Kulturhauptstadtbüro durch den Kiosk mit den Bürgern ins Gespräch zum Thema der Bewerbung „Nachbarschaft“ kommen wolle, betonte sie.

Auf kleinen Fähnchen kann jeder seine Ideen und Vorstellungen zum Thema Kulturhauptstadt am Kiosk hinterlassen. Am Donnerstag stand auf den Fähnchen unter anderem: „Bänke und Tische auf die Plätze“, „Für mehr Ordnung sorgen“, „Hannover sollte Vorreiter beim Klimaschutz werden“, „mehr Freundlichkeit“ und „ein Schuster in Ricklingen“. Bis zum Europafest am 13. Mai auf dem Opernplatz tourt der Kiosk durch alle 13. Stadtbezirke.

Mehr zu sehen als am Kulturkiosk war an diesem Tag nebenan auf den Bildern der Sprachlernschüler der Peter-Ustinov-Schule aus Oberricklingen. Gemeinsam mit dem Künstler Uwe Stelter waren die Flüchtlingskinder an zwei Tagen mit Kameras im Stadtbezirk unterwegs. Unter dem Titel „Das Gesicht der Stadt. Zu Gast in Ricklingen“ fotografierten sie Alltägliches und Besonderes. Wie zum Beispiel eine Wäscherei und Heißmangel, spielende Kinder im Herbstlaub oder eine Tafel mit deutschen Fragewörtern. „Ich bin stolz, auf das, was die Schüler hinbekommen haben“, sagte Künstler Stelter.

Während der Kulturkiosk schon wieder abgebaut ist, kann die Ausstellung mit den Schülerfotos besichtigt werden. Die Bilder sind noch bis zum 30. Januar an Schultagen zwischen 14 und 16 Uhr in der Peter-Ustinov-Schule, Nordfeldstraße 2, zu sehen. Besucher werden gebeten, sich beim Hausmeister zu melden.

Von Mathias Klein

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