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Hannover Diese Blitzer in Hannovers Umland bringen den Behörden das meiste Geld
Nachrichten Hannover Diese Blitzer in Hannovers Umland bringen den Behörden das meiste Geld
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14:04 08.12.2019
Entlang der Bundesstraße in Garbsen nimmt ein Blitzer Temposünder ins Visier. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

Tempo- und Rotlichtblitzer lassen auch in diesem Jahr die Kassen von Hannovers Umlandkommunen klingeln. 6,2 Millionen Euro haben die Gemeinden sowie die Regionsverwaltung in diesem Jahr bis einschließlich November eingenommen. Im vergangenen Jahr waren es fast 7 Millionen Euro, ebenso in 2017. Spitzenreiter in der Blitzerbilanz ist Garbsen mit seinen elf Geräten, die der Stadt fast eine Million Euro einbringen.

Der größte Posten kommen der Regionsverwaltung zugute

Den größten Posten in der Bilanz machen allerdings Knöllchen aus, die die Polizei bei ihren Kontrollen verteilt. Dabei geht es unter anderem um Geschwindigkeitsverstöße, zu geringe Abstände beim Fahren und Ablenkung durchs Handy. Mehr als 2 Millionen Euro sind bisher in diesem Jahr durch solche Vergehen zusammengekommen. Die Summe wird nicht auf die Kommunen aufgeteilt, weil die Beamten in der gesamten Region unterwegs sind. Das Geld fließt in die Kasse der Regionsverwaltung. Dazu zählen auch Bußgelder, die aus „sonstigen Verfahren“ resultieren, etwa wenn die Polizei Anzeigen gegen Unfallverursacher stellt oder gegen Fahrer, die unter Alkoholeinfluss unterwegs sind. Dadurch kommen für die Region noch einmal knapp 840.000 Euro zusammen.

Springe will ab Februar einen Blitzer aufstellen

An zweiter Stelle nach Garbsen verzeichnet die Wedemark die meisten Einnahmen aus Blitzanlagen. Rund 630.000 Euro bringen sie in diesem Jahr der Gemeindekasse. Danach folgt Wunstorf mit 366.000 Euro. Die Stadt betreibt vier stationäre Anlagen, die wechselweise mit zwei Kameras bestückt werden, sowie zwei Blitzer an Kreuzungen, die während Rotlichtphasen auslösen.

Schlusslicht in der Bußgeldtabelle ist Wennigsen. Die Gemeinde hat in diesem Jahr knapp 6000 Euro eingenommen. In Springe hat sich das Aufstellen einer mobilen Blitzanlage immer wieder verzögert, ab Februar soll aber auch in der Deisterstadt das Tempo kontrolliert werden.

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Von Andreas Schinkel

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