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Hannover Stadt lässt Misburger Rathaus sanieren
Nachrichten Hannover Stadt lässt Misburger Rathaus sanieren
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11:14 03.12.2019
Das Misburger Rathaus ist ein Sanierungsfall. Quelle: Martin Steiner
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Misburg

Geht es nach Plänen der Verwaltung, wird die Stadt im Herbst kommenden Jahres mit der seit Langem erwarteten Sanierung des Rathauses Misburg an der Waldstraße beginnen. Davon sind unterschiedliche Nutzergruppen betroffen – unter ihnen auch die Polizeiwache. Für sie müssen während der Bauzeit Ausweichlösungen gefunden werden.

Sanierungsbedarf an der Waldstraße besteht wegen des Brandschutzes und um das Gebäude barrierefrei zu machen. Details zu Bauablauf und Kosten konnte die Stadt während der jüngsten Sitzung des Stadtbezirksrats noch nicht nennen, als das Thema durch eine SPD-Anfrage auf den Tisch kam. Der Grund: Es liegt noch keine Baugenehmigung mit „eventuell zu berücksichtigenden Auflagen vor“.

Flachdächer auch betroffen

Bekannt ist bereits, dass nicht nur große Teile der Innenräume des Rathauses von den Arbeiten betroffen sind, sondern auch die Flachdächer. Deren Erneuerung sollen die Bauarbeiter parallel angehen. Die Stadt fertigt aktuell eine Entwurfsplanung.

Noch nicht geklärt ist, wo die Wache während der Bauphase untergebracht wird. „Mit der Polizei laufen noch weitere Abstimmungsgespräche“, teilt die Verwaltung mit. Ein Gebäude im Stadtbezirk muss unter anderem den Anforderungen an die Sicherheit genügen.

WC im Erdgeschoss wird modernisiert

Ebenfalls aus dem Rathaus ausziehen müssen der Kommunale Sozialdienst (KSD) und der Seniorentreff, solange dort gearbeitet wird. Für den KSD prüft die Stadt ein Ausweichquartier in der Nähe des jetzigen Standortes, der Seniorentreff soll den Mehrzweckraum der Kita am Forstkamp mitnutzen. Kita und Stadtbibliothek sind weniger betroffen und können im Gebäude bleiben. Sollte es notwendig werden, könnten die Kita-Kinder zeitweise ebenfalls zum Forstkamp ausweichen.

In Sachen Barrierefreiheit sollen unter anderem die Türen entsprechend ausgerüstet und das WC im Erdgeschoss modernisiert werden. Problematischer stellt sich die Angelegenheit im Obergeschoss dar. „Dort gibt es noch verschiedene berechtigte Interessen, die nicht allein baulich zu lösen sind“, erklärt die Verwaltung. Zum einen bestehe der Wunsch von Nutzergruppen nach uneingeschränktem Zugang zum kleinen Sitzungssaal, zum anderen seien die Sicherheitsbedürfnisse des KSD zu berücksichtigen. Auf Nachfrage erklärte Bezirksratsbetreuer Gert Selig, die Mitarbeiter des KSD hätten vertrauliche Gespräche mit Bedürftigen zu führen. „Dabei kann es in Stresssituationen zu Übergriffen kommen“, sagte er. Ein entsprechender Vorfall sei bekannt.

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Von Bernd Haase

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