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Hannover Prenzler fordert kostenlose Busse und Bahnen bei Einkaufssonntagen
Nachrichten Hannover Prenzler fordert kostenlose Busse und Bahnen bei Einkaufssonntagen
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17:03 15.05.2019
Verkehrsexperte Martin Randelhoff (von links), Verkehrsplanerin Elke van Zadel, CDU-Verkehrsexperte Felix Semper und der Chef der City-Gemeinschaft, Martin Prenzler diskutieren. Nicht auf dem Foto ist der CDU-Verkehrsexperte Eberhard Wicke. Quelle: Mathias Klein
Hannover

“Konsens“ und „gemeinsam“, das waren häufig benutzte Worte beim Regionstalk der CDU-Regionsfraktion zum Thema Mobilität in Hannover. Die Teilnehmer der Debatte waren sich einig, dass die Verkehrswende kommen muss und auch kommt. Und sie bestärkten sich darin, den Weg dorthin mit möglichst breiter Übereinstimmung zu gehen.

Differenzen sind spürbar

Allerdings sind auf dem Podium trotz aller Beteuerungen für einen gemeinsamen Weg die Differenzen zu spüren. Beispielsweise fordert Verkehrswissenschaftler Martin Randelhoff, dass der Autoverkehr eingeschränkt werden muss, denn dieser verbrauche sehr viel Fläche und sei ineffizient. Das funktionieren zum Beispiel über höhere Parkgebühren oder die Verknappung der Parkplätze. Dem widersprach indirekt der Verkehrsexperte der CDU-Ratsfraktion, Felix Semper. Wichtig seien Anreize, damit die Menschen auch mal mit Bus und Bahn oder dem Fahrrad führen.

Die Verkehrsplanerin der Region, Elke van Zadel, sprach sich gegen das zum Beispiel von den Grünen geforderte 365-Euro-Jahresticket für aller Bürger aus. „Wir brauchen keine Subventionen mit der Gießkanne, sondern Lösungen für bestimmte Nutzergruppen, wie zum Beispiel Senioren.“ Der Verkehrsexperte der CDU-Regionsfraktion, Eberhard Wicke, sagte für die kommenden Jahre eine größere Flexibilität im Nahverkehr voraus. Denn die Autokonzerne arbeiteten an unterschiedlichen Lösungen, die Mobilität für die Bürger einfacher zu machen. „Da müssen wir dann mitziehen“, betonte er.

Prenzler beklagt Kampf der Verkehrsteilnehmer

Der Geschäftsführer der City-Gemeinschaft, Martin Prenzler setzte sich dafür ein, unkonventionelle Wege zu gehen, um die Menschen zum Umstieg vom Auto zu bewegen. „Zum Beispiel könnte man darüber nachdenken, an einen verkaufsoffenen Sonntag Busse und Bahnen kostenlos fahren zu lassen“, sagt er. Prenzler beklagte einen zunehmenden Kampf bei den unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern.

Lesen Sie auch hier: Weniger Platz für Autos in Hannover?

Von Mathias Klein

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