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Hannover Corona-Krisenstab: „Im Moment stehen wir gut da“
Nachrichten Hannover Corona-Krisenstab: „Im Moment stehen wir gut da“
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16:27 14.04.2020
Claudia Schröder aus dem Sozialministerium erklärt die aktuelle Corona-Lage. Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa (Archiv)
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Hannover

Das schöne Wetter am Anfang der Osterfeiertage habe ganz viele Menschen nach draußen gezogen, sagte Claudia Schröder, stellvertretende Chefin des niedersächsischen Corona-Krisenstabs, am Dienstag. Die Polizei bewerte die Bereitschaft der Menschen, sich an die Regeln zu halten, als sehr hoch. "Es ist zu Ordnungswidrigkeitsverfahren und Strafanzeigen gekommen. Die Polizei hat die Lage mit ihrer Präsenz gut im Griff gehabt." Die „Bewährungsprobe Osterfeiertage“ habe man gemeinsam bestanden.

Auch die Situation in den niedersächsischen Krankenhäusern bewertet Schröder gemessen an den schlimmsten befürchteten Szenarien als positiv. „Im Moment stehen wir gut da. Wir haben nur ein Drittel unserer belegbaren Beatmungsplätze besetzt“, sagte Schröder. So ein System könne aber bei einer steigenden Zahl von Infektionen schnell an seine Grenze kommen.

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Weil: Keine übertriebenen Hoffnungen auf schnellen „Exit“

Mit Blick auf die am morgigen Mittwoch geplante Corona-Konferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten wollte Claudia Schröder vom Krisenstab keine Details preisgeben. „Es gibt verschiedene Szenarien, die Empfehlungen enthalten“, sagte sie nur ausweichend. Allgemein wird spekuliert, dass Lockerungen der Corona-Beschränkungen besprochen werden sollen – der sogenannte Exit.

Unterdessen sagte Ministerpräsident Stephan Weil an anderer Stelle gegenüber Reportern, dass er keine übertriebenen Hoffnung auf einen schnellen „Exit“ befördern wolle. Es könne möglicherweise noch sehr lange dauern, bis „wir beispielsweise wieder große Konzerte besuchen können“, sagte Weil.

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Von Marco Seng

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