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Hannover Wie viel Gesundheit können wir uns leisten?
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13:07 28.08.2019
Kraftakt Pflege: Bei der Reihe „ÜberMorgen“ geht es um bezahlbare Gesundheit und den Personalnotstand im Pflegebereich. Quelle: Christoph Schmidt/dpa
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Garbsen

Wie kann der Personalnotstadt im Pflegebereich beendet werden? Wer ist schuld an der Kostenexplosion im Gesundheitswesen? Wer zahlt künftig, wenn Menschen eine Krankheit durch ungesundes Verhalten selbst verursachen? Was können wir von anderen Ländern lernen? Können wir uns Hightech- und Alltagsversorgung leisten? Diese Fragen stellen sich in Hannover nicht nur Ärzte, Pflegekräfte und Patienten. Es sind Fragen, die für grundlegende Funktionen einer Gesellschaft immens wichtig sind. Fragen, deren Antworten für die Lebensqualität vor Ort entscheidend sind.

Das ist das Projekt „ÜberMorgen“

Das Projekt „ÜberMorgen“ ist eine Ideen- und Diskussionsplattform von HAZ und Sparkasse Hannover. In der gedruckten HAZ, auf der Multimedia-Internetseite www.uebermorgen.haz.de und bei Veranstaltungen überall in der Region Hannover werden Informationen zu den wichtigsten Zukunftsfragen gesammelt. In diesem Jahr steht das Thema Gesundheit unter dem Aspekt Kosten im Fokus. Themenpartner ist erneut Hannoverimpuls. „Als Sparkasse sind wir seit fast 200 Jahren in der Region Hannover aktiv. Und genauso lange bewegen uns die Zukunftsfragen für das Umfeld, in dem wir arbeiten“, sagt Heinrich Jagau, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover. Mit der Initiative ,ÜberMorgen’ wollen wir helfen, gute Antworten in einer sehr komplex gewordenen Welt zu finden. Nicht irgendwo im Silicon Valley, sondern in unserer Region“, sagt Jagau. Das Zukunftsforum geht nun wieder auf Tour durch die Region und diskutiert in Burgwedel, Hemmingen, Garbsen und in Hannover.

Die HAZ und die Sparkasse Hannover wollen diesen Fragen in den kommenden Monaten nachgehen. Dafür werden die Veranstaltungsreihe und die Ideen- und Diskussionsplattform „ÜberMorgen“ fortgesetzt. In Stadt und Umland wird es Foren geben, die von aktuellen redaktionellen Debattenbeiträgen auf einer Multimedia-Seite im Internet (www.uebermorgen.haz.de) und in der HAZ ergänzt werden.

Das sind die Teilnehmer der „ÜberMorgen“-Diskussion.

Im vergangenen Jahr ging es beim Projekt „ÜberMorgen“ unter anderem um Urbanisierung, die Entwicklung des ländlichen Raumes und die erfolgreiche Vermittlung von Bildung. In diesem Jahr wird es um die Kosten im deutschen Gesundheitssystem gehen. Pro Jahr summieren sich die Rechnungen für die Behandlung von Krankheiten, Prävention, Rehabilitation und Pflege laut Statistischem Bundesamt auf 338 Milliarden Euro. Das deutsche Gesundheitssystem wird immer teurer, doch die Ergebnisse der Behandlungen werden im internationalen Vergleich nicht besser. Die Gesellschaft altert, Medizin wird immer aufwendiger: So kann das System auf Dauer nicht bestehen.

Jetzt anmelden!

Die Diskussion in Garbsen läuft am Donnerstag, 12. September. Es beteiligen sich die Pflegedirektorin im Kinder- und Jugendkrankenhaus Auf der Bult, Annegret Hesemann, und die Vorsitzende des Vereins „Bürger für Resse“, Renate Kolb. Sie treffen auf den Medizinpädagogen und Mitgründer des Vereins Klang und Leben, Graziano Zampolin und die Fachreferentin der Landesvereinigung für Gesundheit und der Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen, Elena Reuschel. Als weiterer Gast ist der Geschäftsführer des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe Nordwest, Burkhardt Zieger, dabei. Die Diskussion läuft im Schulzentrum I am Planetenring 7 um 19 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Bitte senden Sie zur Anmeldung Ihren Vor- und Zunamen sowie Ihre E-Mail-Adresse bis Mittwoch, 4. September 2019, mit dem Stichwort „ÜberMorgen Garbsen“ an die E-Mail-Adresse hannover@haz.de. Bitte beachten Sie, dass die Plätze limitiert sind.

Von Jan Sedelies

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