Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Hannover Wie viel Gesundheit können wir uns leisten?
Nachrichten Hannover Wie viel Gesundheit können wir uns leisten?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:23 30.08.2019
Kraftakt Pflege: Bei der Reihe „ÜberMorgen“ geht es um bezahlbare Gesundheit und den Personalnotstand im Pflegebereich. Quelle: Christoph Schmidt/dpa
Anzeige
Groß-Buchholz

Wie kann der Personalnotstadt im Pflegebereich beendet werden? Wer ist schuld an der Kostenexplosion im Gesundheitswesen? Wer zahlt künftig, wenn Menschen eine Krankheit durch ungesundes Verhalten selbst verursachen? Was können wir von anderen Ländern lernen? Können wir uns Hightech- und Alltagsversorgung leisten? Diese Fragen stellen sich in Hannover nicht nur Ärzte, Pflegekräfte und Patienten. Es sind Fragen, die für grundlegende Funktionen einer Gesellschaft immens wichtig sind. Fragen, deren Antworten für die Lebensqualität vor Ort entscheidend sind.

Das ist das Projekt „ÜberMorgen“

Das Projekt „ÜberMorgen“ ist eine Ideen- und Diskussionsplattform von HAZ und Sparkasse Hannover. In der gedruckten HAZ, auf der Multimedia-Internetseite www.uebermorgen.haz.de und bei Veranstaltungen überall in der Region Hannover werden Informationen zu den wichtigsten Zukunftsfragen gesammelt. In diesem Jahr steht das Thema Gesundheit unter dem Aspekt Kosten im Fokus. Themenpartner ist erneut Hannoverimpuls. „Als Sparkasse sind wir seit fast 200 Jahren in der Region Hannover aktiv. Und genauso lange bewegen uns die Zukunftsfragen für das Umfeld, in dem wir arbeiten“, sagt Heinrich Jagau, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hannover. „Mit der Initiative ,ÜberMorgen’ wollen wir helfen, gute Antworten in einer sehr komplex gewordenen Welt zu finden. Nicht irgendwo im Silicon Valley, sondern in unserer Region“, sagt Jagau weiter. Das Zukunftsforum geht nun wieder auf Tour durch die Region und diskutiert in Burgwedel, Hemmingen, Garbsen und in Hannover.

HAZ und Sparkasse Hannover wollen diesen Fragen in den kommenden Monaten nachgehen. Dafür werden die Veranstaltungsreihe und die Ideen- und Diskussionsplattform „ÜberMorgen“ fortgesetzt. In Stadt und Umland wird es Foren geben, die von aktuellen redaktionellen Debattenbeiträgen auf einer Multimedia-Seite im Internet (www.uebermorgen.haz.de) und in der HAZ ergänzt werden.

Das sind die Teilnehmer der „ÜberMorgen“-Diskussion.

Im vergangenen Jahr ging es beim Projekt „ÜberMorgen“ unter anderem um Urbanisierung, die Entwicklung des ländlichen Raumes und die erfolgreiche Vermittlung von Bildung. In diesem Jahr wird es um die Kosten im deutschen Gesundheitssystem gehen. Pro Jahr summieren sich die Rechnungen für die Behandlung von Krankheiten, Prävention, Rehabilitation und Pflege laut Statistischem Bundesamt auf 338 Milliarden Euro. Das deutsche Gesundheitssystem wird immer teurer, doch die Ergebnisse der Behandlungen werden im internationalen Vergleich nicht besser. Die Gesellschaft altert, Medizin wird immer aufwendiger: So kann das System auf Dauer nicht bestehen.

Jetzt anmelden!

Die Diskussion im hannoverschen Clinical Research Center (CRC) läuft am Donnerstag, 5. September. Es beteiligen sich der Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Adipositaschirurgie im KRH-Klinikum Nordstadt, Prof. Julian Mall, und der Chefarzt für Allgemein-, Viszeral-, Gefäßchirurgie im KRH-Klinikum Gehrden, Dr. Martin Memming. Sie treffen auf die Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen und Referentin für Pflege im Krankenhaus beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe Nordwest, Sandra Mehmecke. Zudem diskutiert die Kommunalpolitikerin und Initiatorin der Hebammenzentrale, Sinja Münzberg, mit. Als fünfter Gast ist der Medizinethiker und Vorsitzende des Klinischen Ethik-Komitees der Medizinischen Hochschule Hannover, Dr. Gerald Neitzke, dabei. Die Diskussion an der Feodor-Lynen-Straße 15 beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Bitte senden Sie zur Anmeldung Ihren Vor- und Zunamen sowie Ihre E-Mail-Adresse bis Montag, 2. September 2019, mit dem Stichwort „ÜberMorgen Groß-Buchholz“ an die E-Mail-Adresse hannover@haz.de. Bitte beachten Sie, dass die Plätze limitiert sind.

Von Jan Sedelies

Die Einführung der geschlechterneutralen Sprache in Hannovers Stadtverwaltung – Stichwort: Genderstern – hat Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostok den Schmähtitel „Sprachpanscher des Jahres“ eingebracht. Verliehen wird er jährlich vom Verein Deutsche Sprache in Dortmund – der allerdings selbst umstritten ist.

30.08.2019

Jobs in der Gastronomie gelten als wenig attraktiv, Betriebe können freie Stellen im Schnitt erst nach 139 Tagen besetzen. Die Branchenlobby fordert längere Arbeitszeiten, die Gewerkschaft beklagt Hunderttausende Überstunden allein in der Region Hannover.

30.08.2019

Ein 34-jähriger Mann ist in Hannover überfallen worden, während er im eigenen Wohnzimmer am Computer spielte. Der Räuber war über den Balkon in die Wohnung eingestiegen und nahm sein Opfer in den Schwitzkasten. Er erbeutete Geld und ein Smartphone, die Polizei sucht nun nach dem Täter.

30.08.2019