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Hannover Musikwettbewerb macht selbst „Alte Hasen“ nervös
Nachrichten Hannover Musikwettbewerb macht selbst „Alte Hasen“ nervös
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00:15 28.01.2015
Von Mathias Klein
„Alter Hase“: David Formny hat schon an einigen Wettbewerben teilgenommen – und Preise gewonnen. Quelle: von Ditfurth
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Hannover

David Formny macht einen ruhigen Eindruck. Gerade eben hat der Zwölfjährige mit seinem Horn der Jury drei kurze Stücke vorgespielt. Nervös sei er schon gewesen, aber nur ein kleines bisschen, berichtet er.
David ist einer der Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend musiziert“ im Haus der Jugend. In diesem Jahr waren außer Horn- und Trompetenspielern unter anderem auch junge Musiker mit Quer- und Blockflöten und Mandolinenschüler zur Teilnahme aufgerufen.

„Der Wettbewerb sollte bei ­seiner Gründung vor mehr als fünfzig Jahren eigentlich das Spielen von ­Orchesterinstrumenten fördern“, sagt die Geschäftsführerin des Regionalwettbewerbs Hannover, Daniela Aßmus. Aber heute gehe es auch darum, sich mit anderen jungen Musikern zu messen und ein Ziel zu haben. Knapp 100 Mädchen und Jungen traten am Sonntag in Hannover dazu an – und das, obwohl es auch viele Musikschüler gebe, die bei einem solchen Wettbewerb nicht mitmachen wollten oder es wegen des zeitlichen Aufwands bei der Vorbereitung nicht könnten, wie Aßmus berichtet.

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David hat die letzten Wochen vor allem mit seinem Hornlehrer an den Stücken gefeilt und auch länger als sonst üblich geübt. Normalerweise beschäftigt er sich jeden Tag eine Stunde mit seinem Instrument. „Aber ich mache auch gern Sport wie zum Beispiel Tischtennis oder Fußball“, erzählt der Schüler der Sophienschule.

Und trotz seines jungen Alters ist der Junge mit dem blonden Lockenkopf schon so etwas wie einer alter Hase, wenn es um Wettbewerbe geht. „Ich habe schon ein paar Mal bei ,Jugend musiziert’ mitgemacht“, berichtet er. Und er habe auch schon ein paar Preise gewonnen, wie zum Beispiel im vergangenen Jahr den Bundeswettbewerb, fügt David eher beiläufig hinzu.

Horn spielt David erst seit vier Jahren, begonnen hatte seine Leidenschaft für Blasinstrumente aber bereits im Alter von drei Jahren, wie David erzählt. Damals sei er mit seinen Eltern bei einem Konzert gewesen, bei dem Kinder anschließend Musikinstrumente ausprobieren durften. „Da habe ich in eine Posaune geblasen, und es kam direkt ein Ton raus“, erzählt er. In Davids Familie ist Musik allgegenwärtig – der Vater ist Dirigent, die Mutter Flötistin.
Die diesjährigen Preisträger sind bei den Abschlusskonzerten im Februar noch einmal zu hören und zu sehen. Am Sonntag, 8. Februar, spielen sie von 16 Uhr an im Saal des Eilenriedestifts (Bevenser Straße 10). Am Sonntag, 15. Februar, spielen die Preisträger dann im Europasaal im Haus der Jugend (Maschstraße) um 11 und um 16 Uhr. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Die besten Teilnehmer des diesjährigen Regionalwettbewerbs nehmen dann vom 12. bis zum 15. März am Landeswettbewerb in der Hochschule für Musik und Theater in Hannover teil.     

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