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Hannover Hier wünschen sich die Hannoveraner Ladesäulen
Nachrichten Hannover Hier wünschen sich die Hannoveraner Ladesäulen
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18:00 12.07.2019
Monica Plate (stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Vahrenwald-List), Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette und Stadtwerkechefin Susanna Zapreva (von rechts) an der neuen Ladesäule an der Celler Straße. Marius Püth (links) hat den Standort vorgeschlagen. Quelle: Katrin Kutter
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Hannover

 „Die Energie- und Verkehrswende kann nur das Werk von vielen sein“, sagt Susanna Zapreva, Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Enercity. Getreu dieser Devise hat das Versorgungsunternehmen den Wettbewerb „Vorfahrer-Challenge“ durchgeführt, bei der Hannoveraner Standorte für Ladesäulen für Elektroautos vorschlagen durften. 2200 von ihnen haben sich beteiligt und insgesamt rund 1300 Ladepunkte vorgeschlagen.

480 weitere Ladesäulen sind geplant

Enercity will bis Ende kommenden Jahres nach Angaben von Projektleiter Matthias Röhrig 480 weitere öffentlich zugängliche Ladesäulen im Stadtgebiet schaffen; derzeit sind es 90. In Hannover soll so das bezogen auf die Einwohnerzahl dichteste Netz in Deutschland entstehen.

Das Unternehmen ist aber auch jenseits der Stadtgrenzen unterwegs. Seit Beginn der Geschäftsaktivitäten rund um die Elektromobilität gehen bundesweit rund 440 neue Ladesäulen auf das Konto von Enercity. Die Zielzahlen laut Zapreva bis Ende 2020: 900 Ladesäulen in Deutschland, davon 600 in der Region Hannover und eben 480 im Stadtgebiet. „Wir investieren in diesem Bereich 10 Millionen Euro“, sagt sie.

Wohnort und Arbeitsplatznähe sind wichtige Kriterien

„Der Stadt war wichtig, dass die Standorte in Hannover nicht nur auf dem Stadtplan, sondern gemeinsam mit der Bevölkerung gefunden werden“, sagt Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Mit der Vorfahrer-Challenge war eine Stadtbezirkswertung verknüpft. Gewonnen hat sie Vahrenwald-List mit 305 eingegangen Vorschlägen für 158 Standorte vor Südstadt-Bult und dem Bezirk Mitte. „Die Anwohner hier sind ökologisch unterwegs“, erklärt Monica Plate, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Vahrenwald-List.

400 Vorschläge kamen von Hannoveranern, die bereits ein Elektrofahrzeug besitzen, 900 von Interessenten, die eine entsprechende Anschaffung ins Auge fassen. Als Hauptgründe für die Standortideen nannten die Teilnehmer die Nähe zum Wohnort oder Arbeitsplatz.

Mindestens zwei Stationen für jeden Stadtteil

Einer der neuen Ladepunkte, den der Student Marius Püth angeregt hat, steht vor dem Biomarkt an der Celler Straße in der List bereits zur Verfügung. Für die weiteren 479 muss Enercity nun eine Auswahl treffen, immerhin übertrifft die Zahl der Vorschläge die Standortplanungen um fast das Dreifache.

Kriterien sind etwa Parkplatzsituation, technische Gegebenheiten vor Ort und Elektroauto-Besitzer in der Nachbarschaft. „Wir wollen aber die Ladesäulen auch so verteilen, dass die einzelnen Bezirke nach Zahl der eingegangenen Vorschläge bestückt werden“, erklärt Zapreva. Vorgabe der Stadt ist, dass jeder Stadtteil mindestens zwei Stationen erhält.

Von Bernd Haase

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