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Hannover Entennachwuchs im Atrium
Nachrichten Hannover Entennachwuchs im Atrium
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13:49 24.05.2017
Symbolbild: In einem Atrium der IGS Büssingweg wohnt ab sofort eine junge Entenfamilie. Am Mittwochmorgen schlüpften sieben Küken. Quelle: dpa
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Eines der beiden Atrien der IGS Büssingweg wurde wegen des unerwarteten Nachwuchses kurzerhand gesperrt und zur Mutter-Kind-Station erklärt. Sieben kleine Küken watscheln seit Mittwochvormittag durch die Gegend. "Die Mutter faucht immer, wenn wir ihnen zu nahe kommen", sagt Schulverwaltungskraft Melanie Gödecke amüsiert. Doof sei nur, dass sich die Entenmama ausgerechnet das Atrium der Schule ausgesucht habe, das keinen Teich habe.

"Die Mutter saß vor einer Woche auf einmal da", sagt Gödecke. Die Ente flatterte offenbar von oben in das sonst von allen Seiten geschlossene Atrium. Das Tier wurde kurzerhand von den Schülern auf den Namen "Enrica" getauft, fortan wohnte die Ente in der IGS. Sogar die Handwerker und Gärtner sollten auf sie Rücksicht nehmen.

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Am Mittwochvormittag lagen plötzlich zerbrochene Schalen am Nest - und wenig später entdeckten Schüler und Lehrer die kleinen Entlein. Umgehend rief die Schule bei der Feuerwehr an und fragte nach der Tierrettung. "Immerhin sind die Kleinen da völlig aufgeschmissen - ohne Teich und Ausweg", sagt Gödecke. Doch die Experten gaben Entwarnung: Die Enten sollen vorerst im Atrium bleiben. Sobald sie flügge seien, würden sie schon weiterziehen. Außerdem bekommen sie jetzt regelmäßig eine Schale mit frischem Wasser.

Und die Namenssuche für die Küken habe ebenfalls begonnen. Der Hausmeister sei mit dem Vorschlag gekommen, "sie nach den hübschesten Lehrerinnen zu benennen", sagt Melanie Gödecke. "Wir sammeln jetzt und stimmen dann ab."

pah

24.05.2017
Simon Benne 24.05.2017
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