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Hannover Fahren mit Bus und Bahn wird teurer
Nachrichten Hannover Fahren mit Bus und Bahn wird teurer
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00:22 17.05.2019
Die Preise für einige Fahrkarten steigen zum 1. Januar. Quelle: Ralf Decker
Hannover

Fahrten mit Bussen und Bahnen in und um Hannover werden zum 1. Januar teurer. Der Verkehrsausschuss der Region hat am Dienstag eine Anhebung für die Tickets um durchschnittlich 2,1 Prozent beschlossen. Gegen den Preisanstieg stimmten die Vertreter der Grünen und der Fraktion Die Region. Außerdem verabschiedete der Ausschuss die Tarifstuktur für das Tarifgebiet des Großraum-Verkehrs Hannover (GVH). Die Anpassung ist nötig, weil das GVH-Gebiet bisher noch für Einzel- und Tageskarten in drei Tarifzonen und für Zeitkarten wie Monatskarten in vier Tarifzonen aufgeteilt ist. Ab dem 1. Januar gibt es einheitlich nur noch drei Tarifgebiete.

Das ändert sich bei den Einzelfahrscheinen:

Einzeltickets werden ab dem 1. Januar um jeweils 10 Cent teurer, das gilt auch beim Kauf von Sammelfahrscheinen. Tageseinzeltickets, mit denen Fahrgäste einen ganzen Tag lang beliebig oft fahren können, sind dann 20 Cent teurer, der Preis für Tagesgruppenticktes wird um 40 Cent angehoben. Die Preise für Kurzstreckentickets und die Kinderfahrkarten werden nicht angehoben.

Das ändert sich bei den Umlandverbindungen:

Um die Attraktivität der Umlandverbindungen zu steigern, sollen dort die Zeitkarten, wie zum Beispiel Monatskarten, deutlich preiswerter werden. Im freien Verkauf wird die Monatskarten für eine Zone außerhalb Hannovers daher nur 46,70 Euro statt 68 Euro innerhalb Hannovers kosten. Im Abonnement wird die Monatskarte die in der Zone „Umland“ oder „Region“ gilt, für 35 Euro zu haben sein, statt 57,80 Euro wie in Hannover. Das bedeutet Ermäßigungen von bis zu 40 Prozent. Grund dafür ist die geringe Nachfrage von Verbindungen innerhalb des Umlands, mit Ausnahme des Schülerverkehrs.

Das ändert sich für Schüler:

Die sogenannte SchulCard gilt künftig auch in den Sommerferien. Die Jahreskarte bleibt für Schüler bis zur zehnten Klasse kostenlos. Die sogenannte Sparcard für ältere Schüler und Auszubildende kostet weiterhin 15 Euro pro Monat.

Das ändert sich bei den Sprinterlinien:

Bei den Sprinterlinien 300, 500 und 700 wird künftig der Kurzstreckentarif anerkannt. Außerdem planen die Region und Regiobus einen Ausbau der schnellen Verbindungen vom Umland , sowie deutliche Verbesserungen beim Service. Es sollen schon zum Fahrplanwechsel im Dezember die Linien 400 (Neustadt-Marienwerder), 600 (Langenhagen-Großburgwedel) 800 (Mehrum-Hannover/Altenbekener Damm) und 900 (Burgdorf-A2-Center in Altwarmbüchen) hinzukommen. Diese Linien sollen tagsüber mindestens alle halbe Stunde fahren, die Fahrtzeiten sollen regelmäßig sein, es soll nach und nach WLAN in den Bussen geben sowie USB-Steckdosen zum Aufladen von Mobiltelefonen.

Lesen Sie auch hier: Alles wird einfacher

Von Mathias Klein

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