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Nachrichten Hannover Stadt Hannover hält an Investitionen fest – trotz Geldmangel
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17:12 28.03.2019
Auch der Neubau des Misburger Bads soll aus dem Investitionsprogramm bezahlt werden. Quelle: Michael Thomas
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Hannover

Die Stadt Hannover will weiter in die Sanierung von Schulen und in den Neubau von Kitas und Bädern investieren, obwohl das Geld absehbar nicht reichen wird. Im Investitionsprogramm klafft nach bisherigen Angaben der Stadt eine Finanzierungslücke von knapp 92 Millionen Euro. Das Programm hat insgesamt ein Volumen von 520 Millionen Euro, verteilt auf zehn Jahre. „Eine Streichung von Maßnahmen ist nicht vorgesehen“, sagte Kämmerer Axel von der Ohe am Donnerstag im Rat. Es könne aber zeitliche Verschiebungen geben. „Eine Aussage, welche Maßnahmen wann umgesetzt werden, kann derzeit nur bis zum Jahr 2023 getroffen werden“, sagte von der Ohe auf Nachfrage der Gruppe Linke/Piraten.

Loch in der Kasse größer als 92 Millionen Euro

Nach Informationen der HAZ liegt der Fehlbetrag für Investitionen noch deutlich höher als die vor einigen Monaten von der Stadt angegebenen 92 Millionen Euro. Die Ratspolitik ist alarmiert und sucht derzeit händeringend nach Lösungen, wie das Loch in der Kasse gestopft werden kann. Kämmerer von der Ohe lässt im Rat durchblicken, dass derzeit einzelne Projekte des Investitionspakets auf ihre Kosten überprüft werden.

Steigende Baupreise belasten Investitionsprogramm

Die Kostenexplosion hat ihre Ursache darin, dass die Baupreise seit einigen Jahren steigen. 2015 wurde das Investitionspaket geschnürt, seitdem sind die Kosten in der Baubranche in die Höhe geschnellt. Von der Entwicklung sind auch Vorhaben betroffen, die nicht aus dem Investitionsprogramm bezahlt werden, etwa der Neubau des Fössebads. Auch beim Fössebad sei mit höheren Kosten zu rechnen, kündigt von der Ohe in der Ratssitzung an. Die ursprünglichen Plänen gingen von rund 20 Millionen Euro für das Bad in Limmer aus. Verteuern wird sich der Neubau auch dadurch, dass jetzt noch ein Freibadbereich geplant werden soll. Das Ausschreibungsverfahren läuft.

Von Andreas Schinkel

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