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Hannover 30.000-Euro-Spende für Palliativzimmer
Nachrichten Hannover 30.000-Euro-Spende für Palliativzimmer
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00:17 20.04.2019
Prof. Wolfhard Winkelmüller (von links), Freundeskreis-Schatzmeister Heiner Bodmann, Mathias Winkelhake und Andreas Heer-Sonderhoff bei der Scheckübergabe. Quelle: Florian Petrow
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Hannover

Dank einer Spende des Freundeskreises Friederikenstift, kann die Palliativstation am Diakovere-Krankenhaus Friederikenstift in Hannover um ein Bett auf neun Betten erweitert werden. Der Freundeskreis hat dafür 30.000 Euro zur Verfügung gestellt, am Mittwoch wurde das Geld übergeben.

Zimmer mit heller Atmosphäre

„Wir freuen uns sehr, dass der Freundeskreis Friederikenstift, der sich immer sehr für die Palliativversorgung eingesetzt hat, uns auch dieses Mal wieder mit einer großzügigen Spende unterstützt hat“, sagt Diakovere-Geschäftsführer Mathias Winkelhake. Das neunte Zimmer passt sich in Art und Ausstattung den übrigen acht Räumen an: Freundliche, helle Atmosphäre, wohnliche Möblierung, Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige, direkt angeschlossenes Bad sowie ein Ambiente, das nicht sogleich an Krankenhausaufenthalt erinnert.

Spenden in kurzer Zeit gesammelt

Der Freundeskreis Friederikenstift, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen begeht, setzt sich seit Gründung für die ambulante und stationäre Versorgung von schwererkrankten Menschen ein. Mit einem Spendenaufruf konnte der Betrag zur Finanzierung des Zimmers innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung gestellt werden. „Die Menschen in Hannover wissen, was auf dieser Station geleistet wird und haben uns gern unterstützt“, sagt Prof. Wolfhard Winkelmüller vom Vorstand des Freundeskreises Friederikenstift.

Vor zwölf Jahren in Betrieb genommen

Die Palliativstation am Friederikenstift wurde vor zwölf Jahren in Betrieb genommen wurde. Das Friederikenstift war das erste Krankenhaus in Hannover, das sich der palliativen Mangelversorgung angenommen hat. Schon 2003 wurden drei Palliativbetten in der Humboldtstraße eingerichtet. „Von unseren Patienten und auch ihren Angehörigen erhalten wir positive Resonanz. Sie alle fühlen sich auf der Station durchweg hervorragend versorgt und geborgen“, weiß Andreas Heer-Sonderhoff, Oberarzt auf der Palliativstation.

Lesen Sie auch hier: Palliativversorgung in Deutschland

Von Mathias Klein

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