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Hannover Furcht vor Rotlicht im Bredero-Hochhaus
Nachrichten Hannover Furcht vor Rotlicht im Bredero-Hochhaus
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22:47 20.01.2015
Von Andreas Schinkel
Die CDU warnt vor möglicher Wohnungsprostitution nach dem Umbau des Bredero-Hochhauses. Quelle: Archiv
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Hannover

Der Bezirksrat Mitte hat sich am Montagabend als erstes Gremium mit den Entwürfen für den Umbau befasst. „Wir sind glücklich, dass in dem Gebäude weitere Wohnungen entstehen und die Fassade verschönert wird“, sagte Bezirksbürgermeister Michael Sandow (SPD).

Zugleich ließ er durchblicken, dass sich die SPD im Bezirksrat einen gewissen Anteil preisgünstiger Wohnungen wünscht. Daher müsse man über das gesamte Vorhaben noch einmal beraten. Stadtplanerin Ulrike Roth warnte davor, das Vorhaben durch Auflagen zu erschweren. „Wir sind froh, dass der Leerstand beseitigt wird“, sagte Roth. Die CDU treibt die Sorge um, dass die neuen Wohnungen für Prostitution genutzt werden könnten. „Die Gefahr droht, wenn es zu viele kleine Wohnungen gibt“, sagte CDU-Mann Joachim Albrecht.

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Bisher standen elf Etagen im mittleren Teil des markanten Turms leer. Eigentlich wollte der Eigentümer des Hauses, die Firma Maxime Investment, die Flächen an Büros vergeben. Jetzt sollen die Etagen saniert und dort bis zu 120 Eigentumswohnungen geschaffen werden. Im oberen Teil des Turms sind bereits 88 Eigentumswohnungen untergebracht. Zudem plant Maxime, die gesamte Fassade des Betonklotzes mit champagnerfarbenen Aluminiumplatten zu verkleiden und den Turm mit Balkonen zu bestücken. 
20 Millionen Euro kostet der Umbau, der auf Entwürfe des Architekturbüros BKSP zurückgeht.

Der Investor betont, dass keine kleinen Studios entstehen, sondern Wohnungen mit 80 bis 120 Quadratmetern. „Es ist für uns schwierig zu kontrollieren, an wen ein Eigentümer seine Wohnung vermietet“, sagt Maxime-Projektentwickler Rogier Oude Luttikhuis. Für zwielichtige Zwecke könne eine Wohnung auch über Strohmänner erworben werden. „Die beste Kontrolle üben unsere Pförtner aus, die den Eingang Tag und Nacht im Blick haben“, sagt Luttikhuis.     

Andreas Schinkel 20.01.2015
20.01.2015