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Hannover Pensionierter Feuerwehrchef fordert knapp 13.000 Euro von der Stadt Hannover
Nachrichten Hannover Pensionierter Feuerwehrchef fordert knapp 13.000 Euro von der Stadt Hannover
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12:37 01.10.2019
Der ehemalige Feuerwehrchef Claus Lange fordert von der Stadt einen finanziellen Ausgleich für nicht genommene Urlaubstage. Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

Hannovers ehemaliger Feuerwehrchef Claus Lange verlangt von der Stadtverwaltung rund 13.000 Euro als Ausgleich für Urlaubstage, die er vor seiner Pensionierung nicht mehr genommen hatte. Die Stadt hat das abgelehnt, jetzt entscheidet das Verwaltungsgericht am 10. Oktober über die Klage des früheren Feuerwehrchefs, jedoch nicht in mündlicher Verhandlung. An diesem Tag entscheidet das Gericht auch darüber, ob der ehemalige OB-Büroleiter Frank Herbert seine illegalen Gehaltszulagen über 50.000 Euro zurückzahlen muss. „Mit der Causa Herbert haben wir nichts zu tun“, betont Langes Anwalt Michael Fastabend.

Lange will Ausgleich von 369 Euro pro Urlaubstag

Lange weilt seit Montag, 30. September, offiziell im Ruhestand. Anfang des Jahres beantragte er einen Freizeitausgleich für mehr als 1000 Überstunden. Vom 23. April bis zum Ende seiner Amtszeit am Montag bekam er frei. Lange konnte dadurch seinen Urlaubsanspruch von insgesamt 35 Tagen nicht mehr einlösen. Jetzt fordert er für jeden nicht genommenen Urlaubstag einen Ausgleich von 369 Euro. Der Betrag entspricht seiner Besoldung nach dem Beamtentarif B 2.

Feuerwehrchef zahlte illegale Gehaltsboni zurück

Die Höhe der Gesamtsumme, die Lange jetzt von der Stadt verlangt, gleicht in etwa der Summe der illegalen Gehaltszulagen, die der Feuerwehrchef an die Stadt zurückgezahlt hat. Lange hatte Boni kassiert, die ihm in seiner Besoldungsgruppe nicht zustanden. Lange zahlte die rund 14.600 Euro jedoch rasch wieder an die Stadt zurück.

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Von Andreas Schinkel

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