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Hannover Schülerin mit Waffe bedroht: 23-Jähriger stellt sich der Polizei
Nachrichten Hannover Schülerin mit Waffe bedroht: 23-Jähriger stellt sich der Polizei
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20:03 28.03.2019
An dieser Straßenecke soll sich am Montag der Vorfall zugetragen haben. Quelle: Tim Schaarschmidt
Hannover

Ein 23-Jähriger steht unter dringendem Tatverdacht, am Montag in Groß-Buchholz ein zehn Jahre altes Mädchen und dessen Mutter mit einer Schusswaffe bedroht und das Mädchen zudem belästigt zu haben. Die Polizei fahndete drei Tage lang nach ihm. Am Donnerstag erschien der junge Mann in Begleitung eines Rechtsanwalts bei den Ermittlern. Über seinen Anwalt legte er ein Geständnis ab. Gegen ihn wird jetzt wegen Bedrohung und Nötigung ermittelt. Nach seiner Vernehmung wurde er zur Behandlung in eine psychiatrische Klinik gebracht. Von der Tatwaffe fehlt bislang jede Spur.

Die Schülerin war am Montag gegen 8 Uhr von dem Mann an der Ecke Karl-Wiechert-Allee/Nobelring angesprochen worden. Er forderte die Zehnjährige auf, mit ihm hinter ein nahe gelegenes Gebäude zu kommen. Aus einer Brötchentüte soll er eine Waffe gezogen und das Mädchen damit bedroht haben. Unter einem Vorwand gelang es der Zehnjährigen, über ihr Handy ihre Mutter zu verständigen. Die 44-Jährige setzte sich in ihren silbernen Ford und fuhr zu der Straßenecke.

Täter verlor bei der Flucht Schal und Mütze

Dort angekommen, forderte sie ihre Tochter auf, in das Auto zu steigen. Doch das Mädchen war offenbar so verängstigt, dass es sich nicht vom Fleck rühren konnte. Als die Mutter daraufhin aus dem Wagen stieg, soll der junge Mann die Pistole auf die Mutter gerichtet haben. Schließlich ließ er aber von beiden ab und flüchtete zu Fuß. Dabei verlor er seine Mütze und seinen Schal. Die Polizei stellte die Gegenstände später sicher.

Noch ist vollkommen unklar, was mit der Waffe geschehen ist, die der Mann am Tag der Tat bei sich trug und um was für eine Waffe es sich handelt. Unklar ist auch, ob er unter einer dauerhaften psychischen Erkrankung leidet oder nur kurzzeitig, möglicherweise durch die Einnahme von Drogen, die Kontrolle über sich verloren hatte. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

Von Tobias Morchner

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