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Hannover Großeinsatz über Ostern beginnt: Polizei will Ausflugsziele streng überwachen
Nachrichten Hannover Großeinsatz über Ostern beginnt: Polizei will Ausflugsziele streng überwachen
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08:06 10.04.2020
Auch am Silbersee in Langenhagen hat die Polizei am vergangenen Wochenende die Einhaltung der Corona-Anordnungen überwacht. Quelle: Rainer Droese
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Hannover

Die Polizeidirektion Hannover hat für das lange Wochenende bis einschließlich Ostermontag in der gesamten Region Hannover eine strenge Überwachung der behördlichen Corona-Anordnungen angekündigt. Um die Einhaltung der vorgeschriebenen Kontaktverbote, Mindestabstände und weitere Regeln zu überprüfen, will die Polizei ein Großaufgebot an Einsatzkräften einsetzen. Bei den Kontrollen in der Stadt, im Umland und vor allem auch an beliebten Ausflugszielen sollen laut Polizeidirektion auch Pferde, Motorräder und sogar Boote zum Einsatz kommen. Um die Regeln zur Eindämmung möglicher Corona-Infektionen durchzusetzen, werde auch über Ostern konsequent durchgegriffen, teilt die Polizei mit.

Lesen Sie auch: Corona in Niedersachsen: Was ist zu Ostern erlaubt, was ist verboten?

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Polizei zieht bislang eine positive Bilanz

Bereits am vergangenen Wochenende waren deutlich mehr Einsatzkräfte in der gesamten Region Hannover unterwegs – vor allem auch zur Überwachung beliebter Naherholungsgebiete. Polizeivizepräsident Jörg Müller zieht bislang eine positive Bilanz: Die Mehrheit der Bürger habe die Regeln befolgt. „Wir appellieren deshalb weiterhin, die Vorschriften zu beachten", sagt Müller.

Am Steinhuder Meer will die Polizei wieder die gesperrte Strandpromenade überwachen. Quelle: Rainer Droese

Einsatzkräfte werden bei Verstößen konsequent einschreiten

Die Region Hannover hatte laut Polizei auch aufgrund der bislang guten Erfahrungen zunächst auf ein generelles Zutrittsverbot an Ausflugszielen verzichtet. Für die Feiertage rechnet die Polizeidirektion Hannover nun erneut mit einem größeren Publikumsandrang in den Naherholungsgebieten der Stadt und der Region. Deshalb sollen nun auch erneut deutlich mehr Einsatzkräfte ganz speziell die Einhaltung der Allgemeinen Verfügungen kontrollieren. Der Polizeivizepräsident betont: "Die Maßnahmen werden nicht gelockert.Bei Verstößen werden wir weiterhin konsequent einschreiten."

Zum Einsatz kommen laut Polizei auch wieder Pferde der Reiterstaffel. Quelle: Rainer Droese

Verstoß gegen Mindestabstand kostet 150 Euro

Die Polizei verweist diesbezüglich auch auf den am Mittwoch veröffentlichten Bußgeldkatalog des Landes Niedersachsen. Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen werden empfindlich bestraft: Wer sich in der Öffentlichkeit nicht an den Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Menschen hält, muss beispielsweise mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro rechnen. Um die Anordnungen durchzusetzen, werden auch zusätzliche Beamten der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen eingesetzt.

Mit Kontrollen ist auch wieder in der Eilenriede zu rechnen. Quelle: Christian Behrens

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Von Ingo Rodriguez