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Hannover Stiftung gestaltet naturnahen Garten
Nachrichten Hannover Stiftung gestaltet naturnahen Garten
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16:15 29.06.2018
Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette, Imker Martin Weber und Stiftungsvorsteher Reinhold Fahlbusch (von links) sehen sich den neugestalteten Garten der Johann Jobst Wagenerschen Stiftung an. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Eine kleine Oase mitten in der Stadt hat die Johann Jobst Wagenersche Stiftung in den vergangenen Monaten geschaffen. Die Stiftung betreibt eine Wohnanlage für ärmere Menschen in der Calenberger Neustadt direkt neben dem Üstra-Depot Glocksee. Nach der Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes aus der Gründerzeit hat die Stiftung den großen Innenhof als Treffpunkt für die Mieter neu gestaltet. Aus Bodenaushub für die Feuerwehrzufahrt entstanden Hochbeete, auf denen Bewohner Nutzpflanzen und Kräuter ziehen. Dahinter wuchern Wildblumen, Hobbyimker Martin Weber lässt vier Bienenvölker fliegen und ein kleiner Teich mit Goldfischen lockt Libellen an. Am Haus gibt es außerdem Nistmöglichkeiten für Mauersegler und Fledermäuse.

„In diesem dichtbesiedelten Gebiet ist so ein Garten für Insekten und Vögel besonders wichtig. Gerade bei einer Fassadensanierung verschwinden Nistplätze sonst meist“, betont Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Im Garten entstand außerdem eine kleine Sportanlage mit Fitnessgeräten, die allen Bürgern offen steht. Die Stadt bietet im ihrem Programm „Sport im Park“ dort offene Kurse an. Finanziert haben die Gartengestaltung der Bezirksrat Hannover-Mitte, die Stiftung Sparda-Bank Hannover, die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, ein privater Spender und die Stiftung selbst.

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Von Bärbel Hilbig

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