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Hannover Elternvertreter organisieren erstmals einen Secondhand-Basar
Nachrichten Hannover Elternvertreter organisieren erstmals einen Secondhand-Basar
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16:15 04.04.2019
Werbung für die eigene Schule: Schulelternratsvorsitzende Hera Pinarak war früher selbst auf der Grundschule Uhlandstraße, jetzt hat sie den ersten Basar in der Schule auf die Beine gestellt. Quelle: Fotos: Tim Schaarschmidt (3)
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Nordstadt

Da wo sonst Kinder durch die Flure laufen, wird jetzt an Ständen Spielzeug und Kleidung angeboten. Wo die Grundschüler Mittagessen, gibt es jetzt Kaffee und Tee aus gespendeten Recyclingbechern und selbst gebackenen Kuchen oder Brezeln – die Grundschule Uhlandstraße hat erstmals einen eigenen Secondhandbasar organisiert – mit ganz viel Hilfe umliegender Unternehmen. Die Kaffeerösterei „24 Grad“ hat die Becher gespendet, von einem türkischen Gemüsehändler gab es Obst, auch andere Unternehmen aus dem Viertel wie Rewe in der Kopernikusstraße, Cheers oder der Ikram Market unterstützten die Aktion bereitwillig. „Man muss die Menschen einfach ansprechen, keiner hat Nein gesagt“, berichtet die Schulelternratsvorsitzende Hera Pinarak stolz. Früher ist sie selbst auf die Grundschule in der Nordstadt gegangen, jetzt besucht ihre Tochter die Schule, und sie ist froh, die Schule ein bisschen mehr ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken.

Mit dem Basar wollen die Elternvertreter die Schule mit ihren 120 Schülern (zwei Klassen pro Jahrgang) bekannter machen, sie auch in den Stadtteil mehr öffnen, wie die kommissarische Schulleiterin Nicole Feiler sagt. Die Rektorin lobt das Engagement von Pinarak und ihren Mitstreiterinnen. „Meine Eltern sind unglaublich motiviert, das macht Spaß.“ Pinarak gibt das Lob zurück: „Auch die Schulleitung, die Lehrer, die Sekretärin und der Hausmeister sind toll.“

Am Kuchenbuffet (v.l.): Elternvertreterinnen Mareike Morales, Hera Pinarak, Uta Morche, Kalliopi Cestaro, kommissarische Schulleiterin Nicole Feiler und Lehrer Florian Heimann. Quelle: Tim Schaarschmidt

Schule öffnet sich dem Viertel

Lehrer Florian Heimann, der am Kuchenbüfett aushilft, freut sich, dass so viele Menschen an diesem Sonnabend in die Schule kommen. „Das ist gut für den Ruf der Schule.“ Viertklässlerin Anna-Lina (9) verkauft ihre Barbies mit Zubehör und ihre Filly-Pferde-Sammlung. Inzwischen spiele sie mit Playmobil, erzählt die Schülerin. Und nicht mehr Rosa, sondern Blau sei jetzt ihre Lieblingsfarbe. Auch Elena Rugozhina, Mutter einer Zweitklässlerin, hat einen Stand: „Das ist mein erster Basar“, sagt sie. Es sei schön, dass die Eltern dies auf die Beine gestellt haben. Eine Besucherin ist extra aus Hainholz angereist, sie hofft, Secondhandkleidung für größere Kinder zu finden.“ Bei Kita-Basaren sind die Sachen ja meist nur für kleine Kinder.“

Das Geld, das beim Kaffee- und Kuchenverkauf zusammenkommt, geht an den Förderverein der Grundschule Uhlandstraße, damit sollen Ausflüge oder Hausaufgabenhilfe finanziert werden. Also ein rundum gutes Werk ist dieser Basar.

Von Saskia Döhner

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