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Hannover Gutachten zum Astunfall im Maschpark liegt vor
Nachrichten Hannover Gutachten zum Astunfall im Maschpark liegt vor
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00:16 26.11.2017
Ast erschlägt Maschseefestbesucher.  Quelle: Elsner
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Hannover

  Knapp vier Monate nach dem Tod eines 31-Jährigen im Maschpark, der auf dem Heimweg vom Maschseefest von einem herabfallenden Ast erschlagen worden war, kommen die Ermittlungen schleppend voran. Inzwischen liegt zwar der Staatsanwaltschaft das Gutachten einer Sachverständigen zu dem Fall vor. Öffentlich Auskünfte kann die Behörde darüber aber noch nicht erteilen. „Die Anwältin der Hinterbliebenen hat noch Einwände gegen das Gutachten geltend gemacht“, sagt Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Die Einwände wurden an die Expertin weitergeleitet. Innerhalb der kommenden vier Wochen kann sie dazu Stellung beziehen.

Der Unfall hatte sich Anfang August an der Willy-Brandt-Allee in Höhe der Planckstraße ereignet. Der 31-Jährige aus Springe war gegen 23.50 Uhr in Begleitung eines Bekannten auf dem Heimweg. Unvermittelt stürzte der zwölf Meter lange und rund 40 Zentimeter dicke Ast aus einer Höhe von etwa zehn Metern herab und traf den 31-Jährigen. Passanten leisteten umgehend Erste Hilfe. Doch kurz darauf erlag er in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

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Erst Untersuchungen hatten ergeben, dass sich bei der Kastanie eine von außen nicht sichtbare Fäulnis gebildet hatte. Unmittelbat vor dem Beginn des Maschseefestes seien alle Bäume kontrolliert worden. Dabei habe der Befall nicht festgestellt werden können.

Von Tobias Morchner