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Hannover HAZ-Leser erleben einen Nachtspaziergang mit Lichtexperten
Nachrichten Hannover HAZ-Leser erleben einen Nachtspaziergang mit Lichtexperten
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17:29 26.11.2019
Enercity-Mitarbeiter wie Thomas Hoffmann erklären HAZ-Lesern die Illumination der Gebäude in Hannover – etwa des Neuen Rathauses. Quelle: Moritz Frankenberg
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Hannover

Für etwa 52.300 sogenannte Lichtpunkte ist das Unternehmen Enercity in Hannover verantwortlich. Diese Lichtpunkte sorgen für Orientierung in der Nacht und Sicherheit im Straßenverkehr. Dabei tragen einige dieser Lichtpunkte spannende Namen. Die kleinen, fast eleganten Lampen in der Karmarschstraße heißen Zylinderleuchten, es gibt Bügeleisenleuchten am Hannah-Arendt-Platz und Zimmermannseichel-Leuchten an der Marktkirche. Viele dieser Namen sind über die Jahre einfach so entstanden. Die etwa 20 HAZ-Leser lernten sie nun auf einem zweistündigen Spaziergang durch die Innenstadt kennen.

Beim Rundgang mit den Enercity-Experten ging es auch um die Neugestaltung des Trammplatzes vor dem Neuen Rathaus. Der Platz hat nun Lichtleisten. Quelle: Moritz Frankenberg

97 Leuchten strahlen das Rathaus an

Sie hatten den Ausflug mit den Beleuchtungsexperten von Enercity bei der HAZ gewonnen und erhielten nun viele Informationen zu Farbtemperatur, Halogen-Metalldampf – und guten Verstecken, wenn es darum geht, zum Beispiel das neue Rathaus zu beleuchten. „Genau 97 Leuchten strahlen das Rathaus an“, erklärte Thomas Hoffmann, der den Rundgang gemeinsam mit Sabrina Fricke und Tim Heinemann von Enercity begleitete. Dazu gehört auch das ewige Licht im Rathausturm. Zudem wurden mit der Umgestaltung des Trammplatzes Lichtleisten in den Sitzbänken verbaut.

Lichtsonne am Kröpcke

Die Marktkirche wird vom Dach des Standesamtes angeleuchtet, am Platz der Weltausstellung sorgen Stelen für passendes Licht und Erinnerungen an die Expo, und sogar die Wasserkunst wird beleuchtet. „Dort sind Wartungsarbeiten besonders schwierig“, sagte Hoffmann. Die HAZ-Leser begegneten auch der Lichtsonne am Kröpcke und verfolgten gespannt die aufwendige Drahtseilkonstruktion der Lampen vor dem Hauptbahnhof, die von einem Seilbahnunternehmen regelmäßig kontrolliert wird. „Wir hoffen, dass sie künftig die Stadt mit anderen Augen anschauen“, sagte Hoffmann. Die HAZ-Leser spendeten reichlich Applaus.

Von Jan Sedelies

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