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Hannover Einbruchsradar: 1156 Taten im Jahr 2018
Nachrichten Hannover Einbruchsradar: 1156 Taten im Jahr 2018
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11:34 23.01.2019
Laut Einbruchsradar der Polizei schlugen Täter im abgelaufenen Jahr 1156 Mal zu – in 575 Fällen scheiterten sie aber. Quelle: dpa
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Hannover

Die Polizei hat ihre letzten Zahlen des Einbruchsradars für 2018 veröffentlicht. Mit Stichtag 31. Dezember registrierten die Ermittler im abgelaufenen Jahr insgesamt 1156 Taten im gesamten Stadtgebiet – davon 575 Versuche. Die meisten Einbrüche ereigneten sich demnach im Bezirk Bothfeld-Vahrenheide, dort wurden 2018 insgesamt 143 Delikte (davon 67 Versuche) festgestellt. Am sichersten war es dagegen in Herrenhausen-Stöcken, lediglich 56 Einbrüche (davon 29 Versuche) registrierte die Polizei.

Verglichen mit der offiziellen Einbruchsstatistik der Polizei gab es 2018 in den Bezirken Mitte mit 106 (2017: 95) und Vahrenwald-List mit 139 (2017: 96) mehr Delikte als im Vorjahr. Die Werte aus den beiden Bezirken hatten die Vorjahreszahlen bereits im November überholt. Stadtweit sank die Zahl allerdings, die Kriminalstatistik verzeichnete 2017 noch 1563 Delikte. Umgerechnet auf die Einwohnerzahl ist das Einbruchsrisiko laut Radar im Bezirk Kirchrode-Bemerode-Wülferode am größten. Demnach ereignen sich dort fast 33 Delikte je 10.000 Einwohner – in Linden-Limmer sind es dagegen nur 13 Einbrüche.

Im Umland verzeichnet Garbsen die meisten Einbrüche. Dort schlugen die Täter 2018 insgesamt 94 Mal zu, davon blieb es bei 37 Fällen lediglich beim Versuch. Kurz dahinter folgt Langenhagen mit 83 Einbrüchen (davon 31 Versuche). Gehrden wiederum verzeichnete im zurückliegenden Jahr lediglich 18 Taten, sechs von ihnen blieben im Versuch stecken. Am zweitsichersten ist es in Pattensen. Dort schlugen Einbrecher 22 Mal zu, dabei mussten sie ebenfalls in sechs Fällen ohne Erfolg abbrechen. Mit insgesamt 925 Delikten (davon 397 Versuche) verzeichnet das Radar im Umland ebenfalls weniger Einbrüche. Die Kriminalstatistik 2017 der Polizei führte 1356 Delikte auf.

Allerdings weist die Polizei darauf hin, dass beide Datenerhebungen nur bedingt miteinander vergleichbar seien. So werden im Einbruchsradar generell alle Taten erfasst, die 2018 als Einbrüche angezeigt wurden. Stellen sie sich während der weiteren Ermittlungen aber zum Beispiel als ein anderes Delikt heraus, werden sie auch wieder gestrichen. In der Kriminalstatistik tauchen dagegen bloß die sogenannten Ausgangszahlen auf: die abgeschlossenen Fälle, die im jeweiligen Kalenderjahr an die Staatsanwaltschaft übergeben wurden. Die Daten für 2018 werden voraussichtlich im ersten Quartal dieses Jahres veröffentlicht.

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