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Hannover Granatenfund: Flak-Munition muss gesprengt werden
Nachrichten Hannover Granatenfund: Flak-Munition muss gesprengt werden
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19:12 16.04.2019
Auf dem Uni-Gelände ist eine scharfe Weltkriegsgranate entdeckt worden, die gesprengt werden muss. Quelle: Christian Elsner
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Hannover

Bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Leibniz-Universität Hannover ist am Dienstag eine sogenannte Flakgranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Ein Bagger hatte die zehn Kilogramm schwere Flugabwehr-Munition freigelegt. Eine akute Gefahr gehe laut Feuerwehr von der Granate zwar nicht aus, dennoch muss sie aber wegen des noch intakten Zünders am Mittwochabend kontrolliert gesprengt werden. „Zurzeit werden in Abstimmung mit den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes die Vorbereitungen getroffen“, sagt Feuerwehrsprecher Michael Hintz. Es soll keinen ein Kilometer großen Evakuierungsradius geben, stattdessen wird lediglich ein etwa 150 Meter großer Sicherheitsbereich eingerichtet.

Sprengung am Mittwochabend

Die Granate wurde im hinteren Bereich des Uni-Geländes entdeckt, dort ist der Fachbereich Biologie und Gartenbau untergebracht. Die Sperrung beginnt am 19 Uhr, im Sicherheitsbereich liegen neben mehreren Universitätsgebäuden auch die Goetheschule, mehrere Parzellen der Kleingartenkolonie „Gut Gedeih“ und die Haltenhoffstraße. Der Abschnitt zwischen der Ecke Burgweg und Franziusweg wird laut Feuerwehrsprecher Hintz bereits ab 18.45 Uhr gesperrt. Abgesehen von Laubenpiepern muss das Gebiet am Mittwoch aber niemand verlassen. „Innerhalb des Sperrbereichs befindet sich keine Wohnbebauung“, sagt Hintz. „Die Einrichtung einer Betreuungsstelle ist nicht erforderlich.“

Von Peer Hellerling

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