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Nachrichten Hannover Hannover bekommt 22 neue Stolpersteine
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15:42 08.07.2019
Zeichen der Erinnerung: Gunter Demnig bei einer Stolperstein-Verlegung in Hannover im vergangenen Jahr. Quelle: Benne
Hannover

Es sind Denkmäler im Miniaturformat: Zum 14. Mal kommt der Künstler Gunter Demnig am Donnerstag, 11. Juli, nach Hannover, um Stolpersteine zu verlegen, die an das Schicksal einzelner NS-Opfer erinnern. Insgesamt 22 Steine wird er an zwölf verschiedenen Orten installieren.

Demnächst 423 Stolpersteine in Hannover

Sie werden vor den jeweils letzten frei gewählten Wohnorten der Opfer ins Pflaster integriert. Dazu werden Angehörige der Opfer teils aus Australien, Südafrika und Kanada nach Hannover kommen. Insgesamt wird es in Hannover dann 423 Stolpersteine geben.

Demnig beginnt um 9 Uhr mit der Verlegung eines Stolpersteins für Wolfgang Frommhold in der Kirchröder Straße 18. Anschließend wird gegen 9.30 Uhr in der Heinrich-Stamme-Straße 3 an die jüdische Familie Meyer erinnert. Am Goetheplatz 4 werden symbolisch Stolpersteine für Hertha und Lore Pels (verheiratete Oppenheimer) übergeben, die Verlegung findet später im Beisein von Angehörigen statt.

Von der Bronsart- in die Röntgenstraße

Gegen 10.30 Uhr verlegt Demnig an der Ecke von Bronsart- und Raiffeisenstraße einen Stolperstein für Sophie Küchemann. In der Husarenstraße 6 wird gegen 10.55 Uhr Emilie Erbse geehrt. Der jüdischen Familie Moos wird gegen 11.20 Uhr in der Ferdinand-Wallbrecht-Straße 18 gedacht. Gegen 11.45 Uhr wird Elise Ahrens in der Röntgenstraße 4 geehrt.

Letzte Station um 15 Uhr

In der Bunsenstraße 8 verlegt Demnig gegen 12.10 Uhr Stolpersteine für die jüdische Familie Samolon. Gegen 13.30 Uhr wird in der Podbielskistraße 8 an die jüdische Familie Neuburger erinnert. Der als Deserteur verfolgte Karl-Wilhelm Meyer-Albrand wird gegen 13.55 Uhr in der Bödekerstraße 88 geehrt. In der Hohenzollernstraße 55 verlegt Demnig gegen 14.20 Uhr einen Stolperstein für Gutta Meyer. Und in der Straße Hasenberg 1 wird gegen 15 Uhr Hans Freudenthal geehrt.

Von Simon Benne

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