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Hannover Jugendbande begeht zwei Überfälle in Hannover – Polizei sucht Zeugen
Nachrichten Hannover

Hannover: Jugendbande begeht zwei Überfälle in Ahlem und Limmer

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16:01 17.06.2020
Nach Polizeiangaben waren die Täterbeschreibungen bei beiden Überfällen nahezu identisch. Die Ermittler gehen deshalb von derselben Jugendbande aus. Quelle: Frieso Gentsch/dpa (Symbolbild)
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Hannover

Eine Jugendbande auf Fahrrädern soll zwei Raubüberfälle in Hannover begangen haben. Nach Angaben der Polizei waren die Verdächtigen in der Nacht zu Mittwoch auf Fahrrädern unterwegs und in Ahlem sowie Limmer aktiv. An einer Stadtbahnhaltestelle bedrohten sie zunächst einen Mann, mussten allerdings ohne Beute fliehen. Kurz darauf griffen die Unbekannte zwei Jugendliche an. Die Täterbeschreibungen ähneln sich deutlich.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 23.35 Uhr an der Endstation Ahlem der Linie 10. Die Jugendlichen sprachen laut Behördensprecherin Antje Heilmann einen 33-Jährigen an, der an der Heisterbergallee wartete. „Einer von ihnen forderte die Herausgabe von Wertsachen.“ Gleichzeitig drohte der Täter mit Schlägen. Als dann aber eine Stadtbahn ankam und eine Bekannte des Opfers ausstieg, „flohen die Jugendlichen ohne Beute“.

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Bande schlägt zu und erbeutet Handy

Bereits gegen 23.45 Uhr hatte die Bande ihre nächsten Opfer auserkoren. Auf der Harenberger Straße in Limmer kreisten die Unbekannten nahe der Kirchhöfnerstraße zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren ein. Auch dieses Mal forderte die Bande Wertsachen, doch die beiden Fußgänger weigerten sich. „Daraufhin schlugen die Täter zu, raubten ein Smartphone und Geld“, berichtet die Behördensprecherin. Nach dem Überfall flohen die Jugendlichen auf ihren Rädern. Der 16-Jährige wurde leicht verletzt.

Da die Täterbeschreibungen von beiden Überfällen nahezu übereinstimmen, geht die Polizei von denselben Räubern aus. Alle sind schätzungsweise 16 oder 17 Jahre alt, zwei sehen südländisch aus, und der Dritte hat dunkle Haut. Ein Gesuchter ist 1,80 Meter groß, trug eine dunkle Jogginghose und einen Pullover. Die Kapuze hatte er über das Gesicht gezogen. „Er sprach gebrochenes Deutsch mit starkem Akzent“, so Heilmann. Der Zweite ist etwa 1,65 Meter groß und trug dunkle Kleidung. Das Gesicht war mit einem Tuch bedeckt. Der dritte Komplize ist 1,85 Meter groß, war schwarz gekleidet und sprach akzentfrei Deutsch. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon (0511) 1093920 entgegen.

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Von Peer Hellerling

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