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Hannover Anwohner machen sich für Erdbeerbude stark
Nachrichten Hannover Anwohner machen sich für Erdbeerbude stark
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00:17 27.05.2019
Das Bild zeigt Schülerin Sophie Lankenau, die im vergangenen Jahr Obst in einer Bude des Erdbeerhofs Gleidingen am Groß-Buchholzer Kirchweg verkauft hat. Quelle: Foto: Katrin Kutter (Archiv)
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Seit Jahren ist er fester Bestandteil auf der Freifläche zwischen Bödeker- und Oskar-Winter-Straße: Der Erdbeerstand vom Erdbeerhof Gleidngen. Doch in diesem Jahr fehlt den Anwohnern und vielen Spaziergängern Richtung Eilenriede die Beerenbude. Überall haben die begehbaren Erdbeeren bereits ihren Verkaufstresen geöffnet, nur unweit der Markuskirche gibt es die frischen Früchte erstmalig nicht zu kaufen. „Wir haben uns sofort beim Hof in Gleidingen erkundigt und erfahren, dass es in diesem Jahr keine Genehmigung für den Standort gegeben hat“, sagt Anliegerin Duveke Margraf-Meyer. „Da wir in der Nachbarschaft den Service des frischen, regionalen Obstes und auch Spargel sehr geschätzt haben, wollen wir es damit nicht bewenden lassen, sondern aktiv werden“, so Margraf-Meyer. Die Nachbarn haben eine Unterschriftenaktion anlässlich des „Markusplatztreffens“ organisiert, das jeden zweiten Freitag im Monat auf dem Areal stattfindet. Knapp 60 Unterschriften sind dabei zusammengekommen, die jetzt der Verwaltung übergeben wurden. Ihre Erdbeere bekommen die engagierten Anlieger allerdings trotzdem nicht zurück. „Für den Verkaufsstand in der Bödekerstraße/Oskar-Winter-Straße kann keine Sondernutzungserlaubnis mehr erteilt werden“, erklärt Stadtsprecher Dennis Dix. Der dortige Bereich sei als Aufstell- und Bewegungsfläche für die Feuerwehr festgesetzt.

Von Susanna Bauch