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Hannover Der Platz an der Endhaltestelle Misburg heißt nun Platz der Begegnung
Nachrichten Hannover Der Platz an der Endhaltestelle Misburg heißt nun Platz der Begegnung
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08:20 23.09.2019
An der Endstation der Stadtbahn in Misburg trifft man sich künftig am Platz der Begegnung. Quelle: Nigel Treblin
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Misburg

Der künftige Name für den Platz an der Endstation der Stadtbahn in Misburg steht fest: Der Bezirksrat Misburg-Anderten stimmte für Platz der Begegnung. Zur Auswahl hatten am Ende fünf Namen gestanden, die Entscheidung fiel mit großer Mehrheit bereits in der ersten Abstimmungsrunde.

18 Bürger hatten den Siegernamen vorgeschlagen

Vorausgegangen war ein Wettbewerb, bei dem die Misburger Vorschläge machen durften. Von den 254 gültigen Stimmen entfielen die meisten, nämlich 32, auf den Namen Am Rathaus Misburg. Es folgten Platz der Misburger Bürger und Christa-Deni-Platz, bezogen auf eine kinderreiche frühere Einwohnerin. Auf Rang vier kam der letztliche Sieger mit 18 Stimmen, auf Rang fünf die Bezeichnung Platz der alten 13 im Hinblick auf die frühere Straßenbahnlinie nach Misburg.

Und wo bleiben die Bürgerinnen?

Der Bezirksrat traf seine Entscheidung ohne lange Debatten. Eine Ausnahme machte lediglich die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Uta Engelhardt. „In Zeiten der Gleichberechtigung muss es Platz der Misburger Bürger und Bürgerinnen heißen“, erklärte sie zu Vorschlag vier. Stadtbezirksmanagerin Ursula Herzog-Karschunke verwies auf den Bürgerwettbewerb. „Die Verwaltung prüft Vorschläge lediglich auf Recht und Gesetz und darauf, ob es einen Namen schon einmal im Stadtgebiet gibt. Was ihr gefällt oder nicht gefällt, spielt keine Rolle“, sagte sie.

Am Dienstag, 22. Oktober, soll der Platz mit einer Feier offiziell eingeweiht werden. Am selben Tag könnte das langersehnte öffentliche Toilettenhäuschen nach 17 Jahren Planungsvorlauf in Betrieb gehen. „Es ist noch nicht fertig, aber die Stadtentwässerung ist optimistisch, dass es zum Termin klappt“, sagte Herzog-Karschunke.

Klagen über Zustände auf dem Platz

In der Bürgerfragestunde während der Bezirksratssitzung war der Platz aus einem anderen Grund Thema – als Aufenthaltsort für Trinkergruppen. Ein Misburger beklagte: „Es ist dort dreckig, Scherben fliegen herum, man wird angepöbelt.“ Er meide den Ort, sagte er. Bezirksbürgermeister Klaus Dickneite erwiderte, die Situation sei bekannt. Der städtische Ordnungsdienst patrouilliere dort, was aber nach Einschätzung des Bürgers nicht viel bringt. Dickneite erklärte ferner, der Bezirksrat werde darauf dringen, dass der Platz in kürzeren Abständen gereinigt wird als bisher.

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