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Hannover Eine Wegwerfgesellschaft: So viel Gutes entsorgen wir auf dem Wertstoffhof
Nachrichten Hannover Eine Wegwerfgesellschaft: So viel Gutes entsorgen wir auf dem Wertstoffhof
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00:19 10.04.2019
Fast 900 Hannoveraner haben am Sonnabend Tausende Gegenstände zum Südstädter Wertstoffhof in der Tiestestraße gebracht. Im Jahr summieren sich die Artikel allein auf den Wertstoffhöfen zu 640.000 Kubikmetern Müll. Quelle: Conrad von Meding
Hannover

„Da wird einem ganz anders“, sagt die Döhrenerin Andrea Brandt, als ihr Blick über den Wertstoffhof schweift. „Es ist doch schade um die schönen Dinge.“ Im Hartkunststoff-Container vor ihr breiten sich Tausende Gegenstände aus, die die Hannoveraner an diesem Sonnabend auf dem Südstädter Wertstoffhof angeliefert haben. Lego-Spielzeug, Kunststoff-Sortierkästen, unbenutzte Baueimer aus dem Baumarkt, Gartenstühle stapeln sich. „Das tut einem schon weh“, wird die 48-jährige Karin Borgas wenige Minuten später beim gleichen Anblick sagen: „Mit den Sachen hier könnte man noch seine Wohnung einrichten.“

Auf Hannovers Wertstoffhöfen von Aha werden täglich Tausende gebrauchsfähige Dinge entsorgt

Funktionsfähige Fahrräder, Gartenlaternen, Möbel, technische Geräte aller Art – jeden Tag werden auf den Aha-Wertstoffhöfen Tausende gebrauchsfähige Dinge entsorgt. Und es ist kurios: Den meisten Anlieferern ist völlig klar, dass da etwas schief läuft.

„Es ist eben alles zu billig“

Ein 54-jähriger Arzt aus der Südstadt hat acht Deko-Gartenlaternen im Kofferraum. Seine Frau habe sie vor drei Jahren gekauft, nun haben sie an einigen Ecken etwas Rost angesetzt, „und die Gestaltung des Gartens soll sich ja auch alle paar Jahre ändern“, sagt er. Die Glasscheiben hat er schon herausgenommen – im Trennen von Müll sind wir Deutschen spitze. Im Vermeiden aber nicht. „Es ist eben alles zu billig“, sagt der Arzt: „Der immer schnellere Zyklus von Moden, das billige Kaufen und schnell wieder Entsorgen, das treibt unsere Wirtschaft an, deshalb hat der Staat kein Interesse, wirklich etwas zu ändern.“ Und dann wandern die Laternen in den Schrottcontainer.

"Es ist einfach alles viel zu billig. Aber gegen die Wegwerfgesellschaft will ja keiner etwas unternehmen - sie treibt unsere Wirtschaft an": Ein Arzt aus der Südstadt entsorgt acht Deko-Laternen, die 3 Jahre im Garten standen. Quelle: Conrad von Meding

Yvonne Alline hilft Tochter und Schwiegersohn beim Ausräumen der Wohnung vor dem Umzug. Sie bringt einen Karton voller Becher und Gläser, Teller und Vasen zum Schuttcontainer. Man habe vorab schon viel verschenkt, sagt sie, und blickt dann doch nachdenklich auf das makellose Geschirr: „Aber natürlich könnte man das alles noch gebrauchen.“

Vasen, Gläser, Teller und Becher landen im Container. "Wir haben schon viel verschenkt - aber da sind immer noch Dinge dabei, die eigentlich zu schade zum Wegwerfen sind": Yvonne Allline hilft ihrer Tochter beim Umzug. Quelle: Conrad von Meding

An fünf Tagen pro Woche landet der Überschuss der Überflussgesellschaft auf den Wertstoffhöfen von Aha. 640.000 Kubikmeter waren es im vergangenen Jahr. Würde man den gesamten Schützenplatz mit einer sechs Meter hohen Lagerhalle bebauen, würde sie nicht reichen für diese Müllmenge. Der Abfallentsorger verspricht, fast alles weiterzuverwerten. Aus Grasschnitt wird Kompost, aus Bauschutt granulierter Baustoff. Verpackungsmüll wird größtenteils verbrannt, Hartkunststoff vielfach recycelt. Aber vieles von den angelieferten Gebrauchsgütern ließe sich auch direkt weiterverwenden.

"Der Akku-Schrauber funktioniert noch, aber der Akku nicht mehr. Und weil der Hersteller das Format der Akkus geändert hat, ist das Gerät quasi nutzlos", sagt Frank Kettner aus der Südstadt. Quelle: Conrad von Meding

Wobei es einem die Industrie wirklich nicht leicht macht. Frank Kettner aus der Südstadt bringt einen teuren Bosch-Akkuschrauber: mit Ladegerät, noch in der Original-Transportbox. Das Gerät funktioniert einwandfrei, „aber seit zwei Jahren steht es nur herum, weil der Akku keine Leistung mehr hat.“ Den Akku bei Bosch nachkaufen? Fehlanzeige: Der Hersteller hat das System geändert, die aktuellen Akkus passen nicht. Ähnlich geht es einem Ehepaar aus Waldheim, das einen Philips-Flachbildfernseher entsorgt. Er sei bis zum Schluss gut gelaufen – „aber seit der Umstellung von Analog- auf Digitalsender kommt nur noch Schneerauschen“, sagt der 66-Jährige. Dieser Generation fällt das Wegwerfen schwer. „Wir haben unseren Sohn gefragt, der sich gut mit Technik auskennt – aber der hat gesagt: ,Schmeißt das Ding weg.´“

"Er funktionierte noch, aber seit der Umstellung von Analog auf Digital kommt nur noch Schneerauschen - und mein Sohn sagt, das taugt nichts mehr": Ein 66-Jähriger Waldheimer entsorgt den Philips-Fernseher. Quelle: Conrad von Meding

Michaela Behder aus Kleefeld bringt mit ihrer Tochter Jil Strandspielzeug zum Kunststoffcontainer. „Die Kinder sind den Sachen längst entwachsen“, sagt sie: „Und auf den Babybasaren wird man heute ja nur noch Sachen los, die tiptop sind oder Neuware.“ Doch dann kommt sie ins Grübeln. „Wir sind eine echte Wegwerfgesellschaft, das kann einen schon fertigmachen“, sinniert sie und blickt auf die Strandschaufeln und Förmchen. Schließlich packt sie die Utensilien wieder in die große Tüte und lädt sie zurück in den Wagen: „Die bringen wir gleich zum Spielplatz, darüber freut sich bestimmt jemand.“

"Auf Babybasaren wird man nichts mehr los, was nicht funkelnagelneu aussieht": Michaela Behder und Tochter Jil wollen altes Strandspielzeug entsorgen. Sie überlegen es sich dann doch noch anders und bringen es zu einem Kleefelder Spielplatz. Quelle: Conrad von Meding

Was einmal im Container gelandet ist, das dürfen die Aha-Mitarbeiter nicht mehr freigeben, „schon allein aus versicherungsrechtlichen Gründen“, sagt Müllwerker Max Marlis. Aber vorher, da geht durchaus was. Eckhard Zabel aus Waldheim bringt eine alte Zinkwanne, die jahrelang im Garten stand und jetzt leckgeschlagen ist. Auf Flohmärken bringen solche Objekte Liebhaberpreise ein, aber Zabel will sie eigentlich nur loswerden. Vom Nachbarauto aus schauen Robert Bahlmann und seine Frau herüber – und schon wechselt das gute Stück den Besitzer. Mit Teichfolie soll sie gedichtet werden und dann wieder eine Zukunft als Gartendeko bekommen. Kurios: Auch die Bahlmanns wohnen in Waldheim. „Das nächste Mal können wir die Sachen uns ja direkt überreichen“, sagt der glücklich Beschenkte.

Das Liebhaberstück ist vor dem Schrott gerettet: Eckhard Zabel (li) wollte sich von der undichten Zinkwanne trennen, Robert Bahlmann staubt sie auf dem Wertstoffhof ab und freut sich darüber. Seine Frau will eine Teichfolie hineinlegen - dann ist die Wanne wieder dicht. Auf dem Flohmarkt bringen solche Stücke gutes Geld. Quelle: Conrad von Meding

Auch ein Davos-Holzschlitten wechselt sozusagen fliegend den Besitzer direkt auf dem Wertstoffhof. „27 Jahre lang stand er nur herum“, sagt der Alteigentümer. Jetzt freut sich Kai Fels aus Waldheim darüber, der das rasante Gefährt für seine neun und sieben und knapp ein Jahr alten Kinder gut gebrauchen kann.

27 Jahre stand der Davos-Schlitten in einem Südstädter Keller herum, jetzt sollte er weggeworfen werden. "Den will ich gerne haben", ruft der Waldheimer Kai Fels über den Hof - und darf das solide Stück mitnehmen, weil es noch nicht im Container lag. Seine Kinder (9 und 7 und knapp 1) freuen sich darüber. Quelle: Conrad von Meding

Für die 39-jährige Andrea Wille, die mit ihrer Tochter Lisanne gekommen ist, machen die Aha-Mitarbeiter an diesem Tag sogar eine Ausnahme von den strikten Regeln. Die Mutter will im Kindergottesdienst am Sonntag Korkboote bauen und braucht für 15 Kinder jeweils drei Korken. Ihr Mann habe ja angeboten, schnell noch 45 Flasche Rotwein zu trinken – aber sie ist dann doch lieber in die Tiestestraße gekommen und darf sich aus dem Karton mit den Flaschenkorken Material mitnehmen.

Upcycling mit Ausnahmegenehmigung: Andrea Wille (mit Tochter Lisanne) will im Kindergottesdienst bei St. Petri Korkschiffe bauen. Je drei Korken braucht sie für die 15 Kinder. Ihr Mann hat zwar angeboten, noch schnell 45 Flaschen Roten zu trinken - aber sie ist dann doch lieber auf den Wertstoffhof gegangen und hat ausnahmsweise die Erlaubnis bekommen, sich in der Korkensammelstelle zu bedienen. Quelle: Conrad von Meding

Claus Stenske dagegen hat keinen Abnehmer für sein CD-Regal gefunden. Dabei hat er sich redlich Mühe gegeben, bevor er es zum Wertstoffhof bringt. „Ich habe sogar versucht, es auf Ebay-Kleinanzeigen zu verschenken“, sagt der 53-Jährige. Aber für CD-Regale hat im Zeitalter von Spotify und Netflix wohl kaum noch jemand Verwendung.

"Ich habe versucht, das CD-Regal auf Ebay-Kleinanzeigen sogar zu verschenken - aber keiner wollte es haben": Claus Stenske aus Döhren. Quelle: Conrad von Meding

Auch die Männer von der Tennissparte des Vfl Eintracht ahnen, dass niemand auf den letzten Metern ihre alten Holzschläger haben will – dabei würden sie als Deko gut taugen und in den ärmeren Schwellenländern der Erde sicherlich noch zum Spielen genutzt werden. Aber wie dahinbringen? Gut 20 Schläger haben Bastian Weber und Mark Hesse in den Räumen des Südstädter Vereins aussortiert, dazu an die 100 gebrauchte Bälle. „Solche Schläger nutzt heute keiner mehr, sie wurden zuletzt höchstens noch beim Schnuppertraining gespielt und liegen nur noch herum“, sagt Weber, bevor das Material in den Sperrmüll fliegt.

Frühjahrsputz bei der Tennissparte des Vfl Eintracht: Etwa 20 Schläger und viele Dutzend Bälle müssen weg. "Solche Schläger nutzt heute keiner mehr, sie wurden zuletzt höchstens noch fürs Schnuppertraining genutzt und liegen nur noch herum", sagt Bastian Weber (re.), der mit Mark Hesse die Entsorgung übernimmt. Quelle: Conrad von Meding

Auch ein solides Peugeot-Rad wandert in den Schrott. Die Kette ist rostig, die Reifen haben wenig Profil – aber sonst ist es in Ordnung. „Radfahren macht doch nur Spaß, wenn nichts quietscht", sagt der 44-Jährige Südstädter, der das Peugeot-Rad für eine Bekannte entsorgt. Sie hat sich für 520 Euro ein neues Rad gekauft – und das alte landet, obwohl im Grunde fahrtüchtig, im Schrottcontainer.

"Radfahren macht doch nur Spaß, wenn nichts quietscht", sagt der 44-Jährige Südstädter, der das Peugeot-Rad für eine Bekannte entsorgt. Sie hat sich für 520 Euro ein neues Rad gekauft - und das alte landet, obwohl im Grunde fahrtüchtig, im Schrottcontainer. Quelle: Conrad von Meding

Auch ein Klapprad soll weg. Die Teile sind begehrt im Stadtverkehr und für Urlaubsreisen mit dem Auto, um am Ziel mobil zu sein. „Das ließe sich wahrscheinlich mit einigen Handgriffen schnell wieder herrichten", sagt Aha-Mitarbeiter Marlis. Der Anlieferer hat es neben dem Schrottcontainer abgelegt – vielleicht findet sich ja ein Interessen. Aber nach einiger Zeit wandert es dann doch in den Müll.

Ebenso wie ein schlanker Spiegel mit gewellten Außenkanten, den eine junge Frau entsorgt. Auf die Frage, warum das tadellose Stück wegkommt, sagt sie: „Weil er mir nicht gefällt.“ Vor fünf Jahren habe sie ihn angeschafft, aber mit dem jetzt anstehenden Umzug müsse neues her. Überhaupt: Es sind vor allem die Unter-40-Jährigen, die nur kurz gebrauchte Möbel auf den Wertstoffhof bringen. Immer schneller dreht sich die Modemaschine, auf immer kürzere Lebenszeiten sind die Haltbarkeiten der Pressspanmöbel ausgelegt.

Hochfunktional ist dagegen immer noch das Kraftsportgerät, das von einem 39-jährigen Betriebswirt aus der Südstadt in den Schrottcontainer gewuchtet wird. Einmal habe er es benutzt, gesteht er, „danach stand es neun Jahre lang im Keller herum.“ Allerdings habe er es selbst geschenkt bekommen – von einem Bekannten, der es ebenfalls nur einmal in Gebrauch gehabt habe. „Dieses Schicksal“, sagt Aha-Mitarbeiter Sascha Wischhöfer augenzwinkernd“, „das teilen die meisten Sportgeräte, die hier landen.“

Einmal benutzt, dann stand das Sportgerät neun Jahre im Keller herum. Der 39-jährige Südstädter, der es entsorgt, hat es allerdings selbst geschenkt bekommen - vom Vorbesitzer, der es auch nur einmal benutzt hat. "Dieses Schicksal teilen die meisten Sportgeräte", sagt Aha-Mitarbeiter Sascha Wischhöfer augenzwinkernd. Quelle: Conrad von Meding

„Wir wissen, dass etwas schief läuft – aber niemand kann zu 100 Prozent anders leben“

„Wir alle sind ein Teil dieser Gesellschaft. Wir wissen, dass etwas schief läuft – aber niemand kann zu 100 Prozent anders leben“, sagt der 54-jährige Arzt aus der Südstadt, der die acht Gartenlaternen weggeworfen hat. „Eigentlich müsste es hier einen Bereich geben, wo die guten Sachen abgestellt werden können und jeder sich wegnehmen kann, was er will“, sagt die Döhrenerin Andrea Brandt, die beim Blick in den Kunststoffcontainer erschrocken war. Dafür aber sind die Wertstoffhöfe nicht groß genug.

Hätten wir zwei Erden ...

Wie ein trauriges Symbol stehen an diesem Sonnabend auf dem Wertstoffhof zwei beleuchtbare Globen nebeneinander in einer Gitterbox. Hätten wir zwei Erden, sagen Umweltschützer, dann könnten wir die eine so vollmüllen, wie wir es derzeit tun, und dann auf die zweite ausweichen. Haben wir aber nicht.

Ein globales Problem: Die Müllmengen steigen ständig an. Hätten wir zwei Erden, sagen Umweltschützer, dann könnten wir die eine so vollmüllen, wie wir es derzeit tun, und dann auf die zweite ausweichen. Haben wir aber nicht. Quelle: Conrad von Meding

Die Alternative zum Wegwerfen: Hier lässt sich Gutes weitergeben

Wer sich von Gegenständen trenne will die zu gut zum Wegwerfen sind, hat in Hannover zahlreiche Möglichkeiten.

Fairkauf nimmt Gebrauchtes an

Das Sozialkaufhaus Fairkauf in der Limburgstraße (Mitte) verkauft Gebrauchtes weiter und schafft damit zahlreiche sozialversicherungspflichtige Jobs – derzeit sind es 103. Wer sperrige Güter vorbeibringen will, tut dies am besten im Lager, das 2016 an die Vahrenwalder Straße 207 umgezogen ist. Die Besonderheit: Fairkauf ist dank vieler geschulter Mitarbeiter auch in der Lage, Gegenstände zu reparieren, wenn es sich lohnt. Das Lager ist werktäglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, sonnabends bis 16 Uhr.

Flohmärkte – vor allem im Sommer attraktiv

Zahlreiche Flohmärkte laden dazu ein, Gebrauchtes zu verkaufen. Am Bekanntesten ist der Altstadt-Flohmarkt, in der Sommersaison ist er sonnabends von 8 bis 16 Uhr (Verkäufer sollten ab 7 Uhr anwesend sein) geöffnet. Weitere Flohmärkte gibt es regelmäßig auf den Messe-Parkplätzen und in Langenhagen auf der Neuen Bult sowie auf dem Lindener Faust-Gelände. Die Kosten für die Standplätze variieren. Den großen HAZ-Überblick über Hannovers Flohmärkte finden Sie hier.

Kleinanzeigenmärkte

Als größtes Portal hat sich mittlerweile Ebay-Kleinanzeigen durchgesetzt. Vielfach sind Nutzer aber genervt, dass Verabredungen mit Abholern nicht klappen, weil das Portal sehr unverbindlich ist. Gezielter lässt sich Kundschaft im Raum Hannover mit einer Anzeige in der Flohmarktrubrik von HAZ/Neue Presse ansprechen, die allerdings kostet Geld.

Bausteilbörse

Wer Baustoffe wie Fenster, Türen, Wasserhähne, Türklinken, Holz oder besondere Steine übrig hat, kann sie in die Bauteilbörse im UJZ Glocksee bringen. Beheimatet in der Glockseestraße 35, ist die Bauteilbörse immer dienstags von 15 bis 19 Uhr geöffnet oder nach Verabredung mit Gert Schmidt unter Telefon (05 11) 64 21 64 81.

Repair-Café

In der Kniestraße 10 hat sich seit 2014 ein Repair-Café etabliert, in dem Menschen mit Fachkenntnis ehrenamtlich denen helfen, die Gegenstände nicht selbst reparieren können. Es findet jeden zweiten Sonnabend im Monat zwischen 14 und 17.30 Uhr statt. Am gleichen Ort ist die Stadt-Teil-Werkstatt ist von Mittwoch bis Freitag zwischen 16 und 20 Uhr und jeden ersten Sonnabend im Monat von 12 bis 18 Uhr geöffnet, in der man selbst basteln kann – die Kundenkarte kostet 45 Euro jährlich. Einen HAZ-Report zum Repair-Café lesen Sie hier.

Von Conrad von Meding

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